Gemeindefusion: Vasoldsberg steht "nicht zur Diskussion"
Erste Reform-Runde mit ausgewählten GU-Ortschefs.
Freitag, der 13. - ausgerechnet an diesem Tag startete das Land in die Reformverhandlungen mit Gemeinden aus Graz-Umgebung. Am Tisch saßen die Bürgermeister von Krumegg, Nestelbach, Langegg und Edelsgrub. Ihnen schwebt ja die neue Großgemeinde Schemerlhöhe vor. Sogar auf einen kleinen Teil von Vasoldsberg (Premstätten), der ihnen näher sei, hätten sie Appetit. Aber das "steht nicht zur Diskussion", winkt VP-Verhandlerin Ridi Steibl ab. Dass sie selbst eine Vasoldsbergerin sei, habe damit aber nichts zu tun.
Geladen waren ebenso die Ortschefs von Deutschfeistritz, Gschnaidt und Großstübing: keine Freunde von Fusionen. "Wir wollen nicht", bestätigt Großstübings Franz Stampler. Die Vorstellungen des Landes sind andere.
Indes würden sich Höf-Präbach, Brodingberg, Hart-Purgstall und Eggersdorf bei Graz einen Verband wünschen. Derartiges hat die Landesspitze bisher ausgeschlossen. "Man hat uns aber erklärt, nicht drüberfahren zu wollen", ist Johann Zaunschirm (Eggersdorf) noch optimistisch.
Generell "sind die Gespräche fair verlaufen", schildert Stampler. Nun werden die Gemeinderäte mit den Landesvorstellungen befasst. "Zeit, um nachzudenken", nennt es Werner Breithuber. Der ehemalige Seiersberger Ortskaiser nahm als Landtagsabgeordneter der Voves-SP an der Reform-Runde teil. Und er weiß: "Die Knochenarbeit fängt erst an."
Viele Fragen sind noch offen. "Uns wird eine Prozessbegleitung beigestellt", erzählt Josef Adler aus Langegg. Krumeggs Bürgermeister Franz Knauhs sagte man: "Wer nicht handelt, der wird behandelt."
THOMAS ROSSACHER








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