Gratkorns Vertragspoker geht weiter

Foto © GEPAGratkorn-Manager Josef Schenkirsch "lässt sich Zeit"
Ruhig und abgeklärt bestätigte Gratkorn-Manager Josef Schenkirsch, dass zwischen der Nichtnominierung von Heinz Weber und Rene Gsellmann für das Spiel in Parndorf und den nicht unterschriebenen Verträgen der beiden ein Zusammenhang besteht. "Es ist klar, dass die zum Zug kommen, die auch noch einen Vertrag beim Verein haben. Da erfinden wir sicher nichts neu", erklärt er. "Wir haben den Spielern eine Frist gesetzt, die verstrichen ist. Jetzt lass ich mir Zeit", so Schenkirsch. Gut möglich also, dass die beiden auch am Freitag gegen Kärnten wieder fehlen. "Wer nicht will muss nicht unterschreiben. Aber es gibt genug Spieler, die gerne in Gratkorn spielen möchten."
Naturgemäß sieht Heinz Weber die Sache etwas anders. "Es haben mehrere Spieler noch nicht unterschrieben und zwei fallen durch den Rost", versteht Weber die Vorgehensweise nicht. "Bezüglich des Vertrages gab es ein Gespräch und dabei sind wir nicht zusammengekommen", so der Tormann, der sich im Norden von Graz wohlfühlt und gerne bleiben möchte. Ums Geld gehe es dabei nicht, versichert der 31-Jährige. "Wenn es danach ginge, müsste ich versuchen, ins Ausland zu gehen. Meine Vorstellungen sind sicher nicht übertrieben. Es geht mir vielmehr um eine Kleinigkeit, die ich gerne geregelt haben möchte."
KLAUS MOLIDOR









