Naherholungsgebiet Eichbach erhielt nun grünes Licht
Entlang der Mur sollen Cafés, Terrassen, Spielwiesen für Sportler und mehr kommen.

Foto © Fuchs
Auf einem 30.000 Quadratmeter großen Areal südlich der A 2 bei der Eichbachgasse wird in den nächsten drei Jahren ein neues Naherholungsgebiet im unmittelbaren Muruferbereich geschaffen. Gestern gab der Grazer Gemeinderat einstimmig grünes Licht für die erste Umsetzungsphase, für die 705.078 Euro investiert werden (344.078 Euro kommen von der EU).
In dem Landschaftsschutzgebiet, das im Zuge der neuen Kraftwerke Gössendorf und Kalsdorf entsteht, sollen ja ein Naturerlebnispfad, Laichbiotope, eine Liegewiese sowie Grillstellen geschaffen werden.
Kommt die Staustufe Puntigam, hat die Stadt mit der Mur auch weiter nördlich einiges vor. Grünanger: Am linken Murufer plant ja Unternehmer Christian Kovac bei der Seifenfabrik Holzhochhäuser und eine Murinsel. Rechts will die Stadt das brachliegende murnahe Gewerbeareal durch Wohnbauten aufwerten.
Augarten: Beim Augarten soll nahe der Mündung des Grazbaches eine Aussichts-Plattform entstehen, die auf Höhe der Baumkronen Mur und Augarten besser vernetzen soll. Auch ein Kiosk ist in dem Bereich vorgesehen.
Andreas-Hofer-Platz: Der Kanu Club, der dort derzeit nur über eine Baracke verfügt, soll einen neuen Gewässerstützpunkt bekommen. Auch ein Cafe im Uferbereich ist angedacht. "Es geht auch dort um eine hochwertige städtebauliche Entwicklung", heißt es.
Erzherzog-Johann-Brücke: Weil mit der Staustufe die Welle für die Mursurfer bei der Radetzkybrücke untergeht, ist eine Stufe für eine neue Welle zwischen Erzherzog-Johann-Brücke und Erich-Edegger-Steg geplant. Die Wassersportler sollen dort noch mehr auf ihre Kosten kommen.
Wasserwerk: Beim Wasserwerk (Holding Graz) will man die Mur über eine Murinsel in das Areal des Wasserwerks integrieren.









