Ein Stich ins Ohr beendet die Pause
Der SK Sturm startet am Montag in Gratkorn ins Frühjahr. Die Verletzten Imre Szabics & Co. sind wieder dabei. Der KSV hat zwei Bochum-Verteidiger im Visier.

Foto © GEPASchaut schlimm aus, für Mario Haas ist der Laktattest zu Saisonbeginn aber bereits Routine
Vorbei sind für die Sturm-Spieler die Zeiten des Müßiggangs. Am Montag startet der Meister ins Frühjahr. Begonnen wird traditionell mit einem Laktattest in Gratkorn. Das Team des Sportwissenschaftlichen Labors der FH Joanneum in Bad Gleichenberg wird sich Jürgen Säumel, Roman Kienast und Kollegen zur Brust nehmen.
Doch was passiert bei so einem Test, wofür braucht man die Ergebnisse? "Die Spieler werden vier Laufsequenzen zwischen 1200 und 1600 Metern mit unterschiedlicher Geschwindigkeit absolvieren. Davor und nach dem Ende jeder Belastungsphase wird den Spielern 20 Mikroliter Blut abgenommen und die Laktatkonzentration im Blut bestimmt", erklärt Sportwissenschaftler Dietmar Wallner, der Leiter des FH Labors.
Haas: "Wir brauchen die Kugel"
Mit den erhaltenen Werten ist es Trainer Franco Foda dann möglich, das Training optimal zu steuern. Und er sieht, ob einer seiner Spieler in der Weihnachtspause, das Heim-Trainingsprogramm absolviert hat oder nicht. Apropos Foda: Der kann personell fast wieder aus dem Vollen schöpfen, kehren doch auch Langzeitverletzte wie Imre Szabics, Jürgen Säumel oder auch Christian Gratzei zurück. Einer freut sich schon auf den Trainingsauftakt - Sturms Urgestein Mario Haas. "Wir brauchen die Kugel", verrät er lachend. Den bevorstehenden Laktattest nimmt der 37-Jährige locker: "Das ist schon Routine und hilft beim Training."
Neue Spieler sind bei den "Blackys" nicht eingeplant, dafür sucht der KSV Verstärkungen für den Abstiegskampf. Die Obersteirer haben Interesse an Patrick Fabian und Örn Eyjolfsson, zwei junge Verteidiger vom VfL Bochum.








