Gratkorn schlug sich im "Ländle" selbst
Ein klarer Auswärtssieg war möglich. Doch Gratkorn verlor bei Austria Lustenau mit 1:2.

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"Wenn uns Gratkorn in der ersten Hälfte vier, fünf Tore geschossen hätte, hätten wir uns auch nicht beklagen dürfen." Klare Worte von Austria Lustenaus Trainer Edi Stöhr. Am Ende blieben den Gratkornern aber trotzdem keine Punkte. Warum? Weil Joachim Parapatits alleine aufs Tor zulief, nach einem Pfiff aus dem Publikum aber stehen blieb (6.). Weil Georges Panagiotopoulos unabsichtlich in einen Gründler-Schuss rutschte, der auch so ins Tor gegangen wäre. Weil "Pana" aber im Abseits war, zählte der Treffer nicht. Und weil sich die Mannschaft nach der Pause nach hinten drängen ließ und kein Selbstvertrauen mehr hatte.
Dabei gingen die Steirer in der 24. Minute noch in Führung. Lustenaus Leitgeb traf ins eigene Tor. In der 77. Minute dann der Anfang vom Ende. Edin Salkic, der leihweise von Sturm ins Ländle kam, traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich und in der Nachspielzeit per Kopf zum Sieg. "Wir haben Fehler wie in der Schülerliga gemacht", schimpfte Trainer Michael Fuchs danach. Josef Schenkirsch wird das weniger tragisch sehen. Der General Manager zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück.
Features
ADEG Erste Liga
Fakten
Austria Lustenau
- FC Gratkorn 2:1 (0:1)
Lustenau, Reichshofstadion, 2.600, SR
Schmid
Torfolge:
0:1 (24.) Leitgeb (Eigentor)
1:1 (77.) Salkic
2:1 (91.) Salkic
Lustenau: Krassnitzer - Leitgeb, Stückler, Ernemann (90. Honeck),
Sobkova - Micic, Dürr (84. Zech), Kampel, Freudenthaler - De
Oliveira, Kridene (46. Salkic)
Gratkorn: Schwarz (40. Beer) - Schick, Ehmann, Perchtold, Windisch -
Zündel, Puntigam (67. Cichon), Hopfer, Gründler - Parapatits,
Panagiotopoulos (58. Bernsteiner)
Gelbe Karten: Ernemann, Kridene, Freudenthaler bzw. Puntigam,
Panagiotopoulos, Cichon
Die Besten: Sobkova, Freudenthaler, Salkic bzw. Schwarz, Beer,
Gründler








