Größtes russisches Sägewerk startete unter steirischer Beteiligung
In Tschudzy bei Sankt Petersburg hat am Dienstag laut Nachrichtenagentur RIA Novosti das größte Holzverarbeitungswerk Russlands den Betrieb aufgenommen.

Foto © Johannes KübeckRussische Lkw sind reparaturbedürftig, das Mayr-Melnhof-Pickerl darf aber nicht fehlen
Bei dem Werk
MM-Efimovskij handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der
steirischen Mayr-Melnhof Holz GmbH (MMH) und des russischen
Mischkonzerns LSR Group mit einem Investitionsvolumen von 80 Mio.
Euro.
Vollbetrieb. Der Vollbetrieb mit drei Schichten ist erst für Beginn 2010
geplant. Dann sollen in dem rund 300 Kilometer östlich von St.
Petersburg gelegenen Werk 200 Mitarbeiter beschäftigt sein und
650.000 Festmeter eingeschnitten werden. Die auf einer Fläche von 20
Hektar errichtete Anlage liegt inmitten eines 230.000 Hektar großen
Forstes mit einem jährlichen Einschlagsrecht von 460.000 fm. Die
Produkte aus Efimovskij sollen zu Beginn zu 15 Prozent in Russland
verkauft werden und großteils ins nördliche und westliche Europa und
Japan gehen.
Zweites Joint-Venture. Wie das "WirtschaftsBlatt" berichtete, liegt unterdessen ein
zweites Russland-Joint-Venture in Syktyvkar wegen der
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf Eis, das neben einer vom
Partner Mondi betriebenen Papierfabrik geplant ist. Die Entscheidung
über den Bau soll im Laufe des zweiten Quartals fallen, so
Projektmanager Ferdinand Berger.







