Not am Bau: Rein bröckelt
Die Basilika von Rein ist massiv vom Verfall bedroht: Hunderte Quadratmeter Deckengemälde bröckeln ab und weisen tiefe Risse auf. Als Ziel wurde mit dem Bundesdenkmalamt die Erhaltung der wertvollen barocken Oberflächen festgelegt.

Foto © Robert EngeleRestaurator Peter Berzobohaty aus Wien bei einer Probearbeit zur Restaurierung der Deckenfresken
Nach der Hochwasserkatastrophe von 1975 ist die bereits 1138 geweihte Klosterkirche von Rein erneut massiv vom Verfall bedroht.
Diesmal droht die Gefahr jedoch von innen: Hunderte Quadratmeter Deckengemälde bröckeln ab und weisen tiefe Risse auf. Die viel bestaunten Fresken des Josef Adam Mölk sind bereits 250 Jahre alt und wurden noch nie restauriert. Seit 1766 stand nie ein Gerüst in der Kirchenhalle, betont Pater August Janisch. Jetzt aber nagt der Zahn der Zeit bedenklich an den unberührten Originalen. Von unten zwar kaum sichtbar, aber aus nächster Nähe, in 19 Meter Höhe - Aug in Aug mit den Fresken -, sieht man die ganze Bescherung überdeutlich.
Akute Gefährdung
Auch der rote Kalkstein, der schon durch Wassereintritte sehr gelitten hat, bröselt ab. Verschmutzungen und Salzablagerungen sind die großen Zerstörer. Eine akute Gefährdung stellen auch die völlig veralteten Elektroleitungen dar, die dringend erneuert werden müssen.
Diese offensichtlichen Schäden an der Malerei und der Vergoldung der Kircheneinrichtung machen eine Restaurierung unumgänglich. Konservatorische Maßnahmen sind auch zur Sicherung der absturzgefährdeten Holzkonstruktionen und zur Erhaltung der kostbaren, barocken Fassung dringend erforderlich.
Als Ziel wurde mit dem Bundesdenkmalamt die Erhaltung der wertvollen barocken Oberflächen festgelegt. In einem ersten Schritt werden nun alle Wandbereiche im Innern der Basilika genau untersucht und die Schäden dokumentiert, um für die Ausschreibung exakte Vorgaben zur Restaurierung zu erhalten. Aber dafür sind rund vier Millionen Euro - und Ihre Hilfe notwendig.
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Bild vergrößernAm 12. April 2010 haben die großen Renovierungsarbeiten begonnen Foto © Stift Rein
Historische Tradition
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Bild vergrößernDer Zahn der Zeit nagt heftig, aber von unten kaum sichtbar, an den barocken Fresken in 19 Meter Höhe Foto © Stift Rein
Der Zahn der Zeit nagt heftig, aber von unten kaum sichtbar, an den barocken Fresken in 19 Meter Höhe Grafik © Stift Rein
Spenden
Wenn auch Sie die dringend notwendige Restaurierung und damit Rettung der Basilika Rein unterstützen möchten, spenden Sie bitte auf das Konto Nr. 1-01 006 899, BLZ 38333, Raiffeisenbank Rein.








