Freilichtmuseum Stübing wird steirisches Eigentum
Das jahrelange Tauziehen um das Freilichtmuseums Stübing ist zu Ende: Das Land Steiermark übernimmt das Museum. Jetzt soll aus Stübing ein Freizeitzentrum mit See-Anlage und Streichelzoo werden.

Foto © KanizajIn Zukunft soll aus dem Freilichtmuseum Stübing eine Kindererlebniswelt werden
Zumindest der politische Wille ist nun klar definiert, das Land übernimmt das Freilichtmuseum Stübing. In der Kuratoriumssitzung wurde gestern beschlossen, dass in der Stiftung des Freilichtmuseums fortan ausschließlich steirische Mitglieder sitzen werden. Beteiligte der Verhandlungen sprachen von "sehr konstruktiven" Gesprächen, die Landesspitze, allen voran Landeshauptmann Franz Voves (SP) und Landesvize Hermann Schützenhöfer (VP), waren sich in ihrer Erleichterung einig.
Was das nun für Stübing heißt? Da kursieren bereits erste Zukunftsvisionen: Im Raum steht vor allem die Attraktivierung für Kinder. Im Zuge des für 2015 geplanten Verbund-Kraftwerks in Stübing wird an eine See-Anlage gedacht - mit Café, Ruderklub, Wassermühle. Von dort soll ein Tunnel direkt zum Eingangsbereich des Museums führen.
Gewinn für die Region
Auch eine Kooperation mit Herberstein ist denkbar, ein Streichelzoo oder eine wissenschaftlich betreute Außenstelle scheint möglich. Spannend klingen auch die Ideen, die die gesamte Region einbeziehen. So soll etwa ein neuer Eingang geschaffen werden, der direkt nach Rein führen wird. Ein eigenes E-Bike-Service mit E-Bike-Tankstelle soll es Besuchern somit ermöglichen, Fahrten zum Zisterzienserkloster Rein und zur Wallfahrtskirche Maria Straßengel mit einem Besuch in Stübing zu verknüpfen.
Das 60 Hektar große Areal, für das seit drei Jahren eine Lösung gesucht wird, hat also wieder eine Zukunft.









