Wanderung nicht nur zu Porgys Wurzeln
Ein begeisterndes Folk-Fest der styriarte.

Foto © styriarte/Werner Kmetitsch
Wunderbar vermischte Klänge, die man sonst so wohl kaum je gehört hätte, präsentierte die styriarte bei einem gut organisierten Folk-Fest. Auf der Reise mit "Volksmusik aus Europa und Afrika nach Amerika und wieder zurück" trotzte man auf dem Areal des Freilichtmuseums den dauergrollenden Wettergöttern.
Mitreißend. In entfernter Nachbarschaft zu den Wurzeln von Gershwins Porgy pfiff Shade, die kleine Enkelin des berühmten Otha Turner, dessen Schilfrohrflöte zu Trommelrhythmen der Rising Star Fife & Drum Band aus Tennessee. Blue Grass-Country-Music, die selbst Klein(st)kinder mitriss, spielte Peter O. Rubys Band aus Tschechien. Das Ensemble Ponitran aus Nitra machte die ungarischen Wurzeln slowakischer Volksmusik deutlich, Miriam Andersén hingegen, mit Kollegen aus Estland, die schwedischen manch alter estnischer Musik.
Zauberhaft belebte Dudelsack-Klänge kamen schließlich vom Iren Joe McKenna und ganz lokale Deftigkeit von den Citoller Tanzgeigern.







