Mit Ausdauer spendabel
Seit Jänner ist Monika Zechner die neue steirische Landesleiterin der Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen. Ein Ehrenamt, das Organisation und Zeit erfordert.

Foto © Markus LeodolterTrotz Berufs ständig für die Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen im Einsatz
70 Anträge in knapp fünf Wochen", so die erste Bilanz von Monika Zechner, neue steirische Landesleiterin der Köf (Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen. "Es gibt viel zu tun", lächelt die Deutschfeistritzerin, die eigentlich durch ihre Tätigkeit als kaufmännische Leiterin des familieneigenen Sägewerks schon ausgelastet ist. "Alles eine Frage der Organisation", erklärt sie das ehrenamtliche Engagement mit Blick auf Terminplan und Handy.
Umweltkatastrophe. Zechner ist die fünfte Landesleiterin der Köf, welche 1965 als Reaktion auf eine Umweltkatastrophe gegründet wurde, um Österreichern rasch Hilfe anbieten zu können. "Seit etwa neun Jahren bin ich Mitglied der Köf. Weil ich die Vereinsstrukturen gut kenne, war der Sprung zur Leitung ein logischer."
Spendenverwaltung. Zechners Aufgabenfeld reicht von der Annahme und Überprüfung der Anfragen bis hin zur Spendenverwaltung, aber: "Wir haben nicht genug Geld, um alle Bedürftigen unterstützen zu können. Es ist oft schwierig, zu entscheiden, wer Hilfe bekommt und wer nicht."
Verpflichtung. Umso mehr schätzt die zweifache Mutter das Glück in der eigenen Familie und findet beim "Umgraben" ihres Blumengartens den nötigen Ausgleich. Denn leicht ist es nicht - das Amt, für das sie sich die nächsten beiden Jahre verpflichtet hat. "Ich befürchte, dass die Spenden aufgrund der Wirtschaftskrise zurückgehen werden. Dann könnten wir noch weniger Menschen helfen." Aufgeben kommt aber nicht in Frage: "Wir Frauen vom Verein haben einen sehr langen Atem."
Features
Fakten
Monika Zechner ist 1965 geboren und hat zwei Kinder.
Seit Jänner leitet sie die Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen.







