Alleinstehender Pensionist erfror vor seinem Haus
Tochter des alleinstehenden Mannes machte den traurigen Fund. Zweiter Erfrierungstoter dieser Woche.
Eine stille Tragödie ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch in Attendorf: Der 81-jährige alleinstehende Pensionist Johann S. kam auf der Stiege vor seinem Wohnhaus zu Sturz und blieb mit leichten Verletzungen liegen. "Er hatte lediglich Abschürfungen an den Armen und am Kopf, dürfte aber einfach zu schwach gewesen sein, sich aus eigener Kraft aufzurichten", berichtet ein Beamter der Polizei Lieboch.
Erfroren. Die bitterkalte Nacht - Mittwochfrüh hatte es noch immer minus sechs Grad - überstand der Pensionist nicht. Bekleidet mit einem dünnen Hemd und einer Jogginghose war er der Kälte hilflos ausgeliefert. Auch die Nachbarn des Pensionisten haben von der Tragödie nichts mitbekommen. Erst als Johann S. am Mittwoch nicht wie gewohnt zum Mittagessen kam, hielt seine in der Nähe wohnhafte Tochter Nachschau - und machte die schreckliche Entdeckung. Die Gemeindeärztin konnte nicht mehr helfen, der 81-Jährige war erfroren.
Radfahrer erfroren. Erst in der Nacht auf Dienstag war ein Pensionist (66) aus Trieben bei der Heimfahrt mit dem Rad zu Sturz gekommen und dann ebenfalls erfroren.









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