Katastrophenalarm in der Gemeinde Apfelberg
Auch am Mittwochnachmittag sorgte starker Regen und Hagel für Ungemach. In Apfelberg musste Katastrophenalarm ausgelöst werden. Bezirke Murtal, Murau und Graz-Umgebung hatten mit Schäden zu kämpfen.
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Im steirischen Bezirk Murtal ist es am Mittwochabend aufgrund von Starkregen zu Sachschäden und Behinderungen gekommen. Während eines schweren Gewitters mit Starkregen kam es gegen 22:30 Uhr zu mehreren Murenabgängen im Gemeindegebiet von Apfelberg. Schon während der Anfahrt zu den verschiedenen Gehöften um überflutete Keller auszupumpen, kamen den eingesetzten Feuerwehrmännern Geröll und Wassermassen entgegen. Durch die extremen Regenfälle spitze sich die Lage in Apfelberg minütlich zu, dabei wurden zwei landwirtschaftliche Anwesen von der Umwelt abgeschnitten und fünf Bäuerinnen eingeschlossen. Ein parkender Pkw wurde von einer Mure bis zur Motorhaube eingegraben, Straßen unterspült und mit Bäumen verlegt. Mit den Kräften von 100 Feuerwehrmännern der Feuerwehren Apfelberg, St. Margarethen, Großlobming, Knittelfeld und Spielberg konnten die zahlreichen Einsätze gleichzeitig abgearbeitet werden. Im Gemeindegebiet von Apfelberg wurde Katastrophenalarm ausgelöst.
Wie auch schon in den vergangenen Tagen mussten auch die Feuerwehren des Bereiches Knittelfeld wieder zu Einsätzen ausrücken. Als eine Gewitterfront mit Starkregen und teilweisem Hagel über den Bezirk Murtal zog, wurden die Feuerwehren Spielberg, Betriebsfeuerwehr ATB Spielberg und Knittelfeld erneut zu Unwettereinsätzen in Spielberg und Knittelfeld gerufen. Ein Pkw musste aus einer überfluteten Eisenbahnunterführung geborgen werden. Der Fahrzeuglenker hatte eine Straßensperre missachtet.
Nur eine Minute nachdem die erste Feuerwehr zu Unwettereinsätzen alarmiert wurde, heulten die Sirenen über den Dächern von St. Lorenzen bei Knittelfeld und St. Margarethen. Die 22 alarmierten Feuerwehrmänner von St. Lorenzen und St. Margarethen wurden zu einem Werkstättenbrand nach St. Benedikten gerufen. Durch das schnelle Eingreifen der Atemschutztrupps der beiden Feuerwehren konnte ein hoher Schaden verhindert werden, so der Einsatzleiter der Feuerwehr St. Lorenzen, Hauptbrandinspektor Wilfried Stocker. Insgesamt standen im Bereich Knittelfeld abermals über 70 Feuerwehrmänner ehrenamtlich im Einsatz.
Einsatz in Judendorf-Straßengel
Nach einem Unwetter, das über dem Gratkorner Becken zog, mussten die Feuerwehren dieser Region, neben anderen Wehren im Bezirk, zu Einsätzen nach einem Unwetter ausrücken. Auch die FF Judendorf-Straßengel wurde alarmiert.
In einer Bäckerei war Regenwasser eingetreten. Die Feuerwehr brachte einen Nasssauger in Stellung. Noch während dieser Einsatz abgearbeitet wurde, kam ein weiterer Notruf, dass in einer überschwemmten Unterführung auf der Landesstraße L302 ein Fahrzeug liegen geblieben ist. Sofort wurde ein Teil der Mannschaft dorthin abgezogen und die Bereitschaft zur Bäckerei nachgezogen. Das Fahrzeug wurde geborgen und das Wasser aus der Unterführung gepumpt.
Überschwemmung in St.Lambrecht
Starker Regen und Hagel sorgten am Mittwochnachmittag in St. Lambrecht in den Werkshallen der Firma Ruben und Partner, für Überschwemmung. Die Freiwillige Feuerwehr St. Lambrecht war mit 20 Mann im Einsatz um die Werkshallen, in denen Holz und Kartons lagerten, von den Wassermassen zu befreien. Das Gebiet der "Leitner Siedlung" glich eher einer "Winterlandschaft".
Graz und Weststeiermark
Kleinräumige Überflutungen sowie Äste, die nach Sturmböen auf den Verkehrswegen lagen, meldete die Berufsfeuerwehr Graz. Rund 20 Einsätze gab es bis zum Abend, im südlichen Stadtgebiet mussten Keller ausgepumpt werden. Schäden gab es auch in Graz-Umgebung, in Kumberg etwa wurde der Nadischweg überflutet. In der Weststeiermark hagelte es, Meldungen über Schäden lagen am Abend aber noch keine vor.
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Bild vergrößernDie überschwemmte Unterführung auf der L302Foto © FF Judendorf-Straßengel, OBM Roman Hußnigg













