GU-Bürgermeister wehren sich
"Fremdbestimmung" in Sachen Umweltzone.
Dass die Grazer darüber abstimmen, ob die Umweltzone in Graz und in südlichen Umlandgemeinden eingeführt werden soll, empört die Bürgermeister dieser Umlandgemeinden. Gegen diese "Fremdbestimmung" setzen sich Adolf Pellischek (Feldkirchen), Peter Gspaltl (Grambach), Werner Baumann (Seiersberg), Karl Mayrhold (Raaba), Franz Marcher (Gössendorf), Gerhard Payer (Hart bei Graz) und Andreas Grauf (Pirka) zur Wehr. Das lassen sie sich "weder vom Land noch von einem wahlkämpfenden Bürgermeister aus Graz" gefallen, schreiben sie in einer Aussendung.
Die sieben GU-Bürgermeister wollen "nicht für die verfehlte Umweltpolitik der Stadt zahlen"; immerhin hätten sie in ihren jeweiligen Gemeinden die Hausaufgaben längst erledigt.
Die Ortschefs sprechen sich generell gegen die Umweltzone aus. Ihr Lösungsansatz: "Ein attraktives und leistbares öffentliches Verkehrsnetz." Auch beim Fernwärmeausbau wäre viel mehr möglich, dann "könnte man sich die sinnlose Umweltzone nämlich schenken".













