Am Rechberg fährt auch die Formel 1 mit
Der Rechberg ruft zum 40. Mal! 240 Fahrer aus zwölf Nationen und Tausende Fans haben sich am Wochenende zum Geburtstagsfest angesagt, denn dieses Rennen war schon immer eine besondere Herausforderung.

Foto © GEPAHerman Waldy war auch 2011 dabei
Die Faszination Rechberg-Rennen lässt sich am besten in Zahlen ausdrücken: Keine zwei Minuten brauchen die schnellsten Boliden vom Start in Tulwitz die 5050 Meter hinauf auf die Passhöhe. Das heißt: Streckenrekordhalter Simone Faggiolo (ITA/1:55,690) war 2010 in seinem Osella mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,1 Stundenkilometern unterwegs, die Höchstgeschwindigkeit wurde mit knapp 250 km/h gemessen. Das klatschen die Fans vor Begeisterung in die Hände. Das werden sie auch am Wochenende tun, wenn etwa Herbert Pregartner seinen neuen Porsche mit unglaublichen 760 PS zum Brüllen bringen wird.
Und auch Lokalmatador Erich Edlinger kann mit einer Besonderheit aufwarten. Der Fladnitzer hat bei seinem BMW ein Formel-1-Getriebe eingebaut! Ein ganz prominentes noch dazu. "Das Getriebe stammt aus dem Rennstall des vierfachen Ex-Weltmeisters Alain Prost. Ich habe es vor Jahren im Internet ersteigert", erzählt Edlinger, der am Freitag seinen 45. Geburtstag feiern kann.
Berg-EM
Aber auch das Rechberg-Rennen feiert am Wochenende Geburtstag. Seinen 40. Für das Jubiläumsrennen haben sich 240 Fahrer aus zwölf Nationen angekündigt - ein neuer Rekord. Der Rechberg war schon immer eine besondere Herausforderung. Beim ersten Rennen 1972 waren bereits 52 Motorräder, fünf Beiwagenmaschinen und 47 Automobile am Start. 1974 zählte der Rechberg bereits zur Berg-EM.















