EM als Ziel - und der Präsident kämpft um ein Talent
Der Landesverband für Reiten und Fahren kann optimistisch auf das Sportjahr 2012 blicken.

Foto © GEPAHerbert Gugganig, Landespräsident für Reiten und Fahren
Die Steiermark zählt bereits 213 Vereine, 7099 Mitglieder und rund 22.000 Pferde - Herbert Gugganig, Landesverbandspräsident für Reiten und Fahren, kann mit diesem Aufwärtstrend nur zufrieden sein. Insgesamt 15 Sparten vereint der Landesverband unter einem Dach, neu dazugekommen sind Polo und Mounted Games (ein Geschicklichkeitsreiten).
Vor allem im Springen stellen die Steirer jetzt eine Macht. "Mit Mario Bichler, Gerfried Puck, Christian Fries, Markus Saurugg, Simon Johann Zuchi, Barbara Belousek und nicht zuletzt Hugo Simon - der für einen steirischen Klub antritt - können wir ein Nationenpreis-Turnier beschicken", freut sich Referent Claus Uray.
Die Olympischen Spiele in London werden aber ohne weiß-grüne Beteiligung ablaufen. "Wir bauen auf unseren Nachwuchs. Und da haben wir mit Springreiter Thomas Reif und Pony-Dressurreiterin Florentina Gisi Lorenz - um nur zwei zu nennen - echte EM-Anwärter", versichert Präsident Gugganig.
Der Boss der steirischen Reiter will auch unbedingt verhindern, dass Dressur-Riesentalent Lisa Kerbler in ein anderes Bundesland abwandert. "Sie hat ihrem Verein, dem RC Auhof in Fernitz, den Rücken zugewandt und trainiert jetzt in Himberg bei Wien. Ich hoffe, das letzte Wort ist noch nicht gesprochen", sagt auch Referentin Isabella Willibald.
Am Montag führt der Landesverband seine Jahreshauptversammlung durch. An der Wiederwahl Gugganigs besteht kein Zweifel.













