Schwarzenegger-Besuch: Illustre Gäste und Welcome-Inserat
Zahlreiche Schaulustige fanden sich zur Eröffnung des Schwarzenegger-Museums ein, das "Boot des Versprechens" wurde allerdings links liegen gelassen.

Foto © APA
Arnies ehemaliger Trainer Kurt Marnul, der selbst ein Museum in Rumänien eingerichtet hat, war von der neuen Ausstellung in Thal sichtlich beeindruckt. Wobei ihm nicht alle Objekte gleich zusagten: "Die Harley gefällt mir am besten, die Figuren finde ich kitschig."
Unter den zahlreichen Schaulustigen im Garten des Museums tat sich ein als "Terminator" kostümierter Biker hervor: Unter dem dekorierten Helm und der schweren Montur war die Figur eher schmächtige Figur eines ein älteren Mannes zu erahnen, der seine Identität nicht preisgeben wollte. Aus dem slowenischen Maribor war ein anderer, nach Rocker ausschauender Fan angereist, der selbst gemalte Bilder mit dem jungen Arnie in Bodybuilder-Posen anpries.
Ein Exponat zog im Zuge der Feierlichkeiten weniger Interesse auf sich: Das "Boot des Versprechens", das an das angeblich hier vor über 26 Jahren gegenüber Heiratsversprechen des "Thaler Buams" an Maria Shriver erinnert, steht noch immer am Ufer des einen Steinwurf vom Geburtshaus entfernten Thaler Sees. Die Inschrift neben dem Foto des Paares berichtet noch von zwei Söhne, die der Ehe entsprungen seien. Eine Aktualisierung auf drei Söhne und die im Frühjahr erfolgte Trennung hielt man offenbar nicht für notwendig.
Welcome-Inserat
Eine nette und werbewirksame Geste in eigener Sache ließ sich Hotelier Florian Weitzer einfallen: "Welcome Home, Mr. Schwarzenegger" inserierte er am Freitag ganzseitig in der "Kleinen Zeitung" und gewährte einen fotografischen Blick in die Suite, in der sein besonderer Gast zu logieren pflegt. Das Abendessen am Donnerstagabend fand auch im Hotelrestaurant "Speisesaal" statt.














