In Judendorf geht es um Österreich
Am Sonntag ist in Judendorf traditionell die Crème de la Crème der Radszene zu Gast. Und fährt diesmal um einen Platz bei der Österreich-Tour.

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Vielleicht liegt es an der liebevollen Organisation der Mannschaft rund um OK-Chef Richard Stering in Judendorf-Straßengel. Vielleicht liegt es an der Strecke mit der schweren Steigung durch den "Luttengraben" hinauf nach St. Oswald, die gleich zehn Mal zu bewältigen ist, um dann mit dem Panorama der Wallfahrtskirche belohnt zu werden. Vielleicht auch an der Wertigkeit, immerhin ist das Rennen über 174 km jenes mit der höchsten UCI-Kategorie. Woran es auch liegen mag: Der Raiffeisen Grand Prix ist auch bei seiner 14. Auflage ein Höhepunkt der Rad-Saison. Bei dem Rennen, das auch Teil der Tchibo-Top-Radliga ist, geht es heuer um besonders viel: Immerhin sind nach wie vor zwei Startplätze für Teams für die Österreich-Rundfahrt in der ersten Juli-Woche zu vergeben.
Extrem enge Kiste
"Und da erwarten wir einen echten Showdown, denn mit dem Team Kärnten, Wels und dem Team Vorarlberg liegen drei Mannschaften extrem eng beieinander", analysiert Rudolf Massak, Generalsekretär des österreichischen Verbandes.
Ausruhen ist auf jeden Fall nicht angesagt: Der Blick auf die Startliste verspricht zum einen ein riesiges Starterfeld, zum anderen sind alle österreichischen Stars dabei. Und natürlich Markus Eibegger. Der Steirer, der heuer für ein iranisches Team fährt, bestreitet in Österreich für sein Ex-Team Knittelfeld ausgewählte Rennen und wird auch am Sonntag dabei sein. Das heißt für die anderen im Feld Gefahr: Denn Eibegger mag Judendorf, 2009 hat er hier schon gewonnen, dann auch den Staatsmeistertitel geholt. Ein weiterer steirischer Tipp: Georg Preidler aus Übelbach (Team Tyrol) fährt eine ganz starke Saison.


















