Mülldeponie Riederberg: Hausdurchsuchungen in der Steiermark
Im Falle der wegen schweren Betrugs unter Verdacht stehenden Tiroler Mülldeponie Riederberg wurden Hausdurchsuchung, unter anderem in Graz-Umgebung, durchgeführt.

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Im Fall der umstrittenen Tiroler Mülldeponie
Riederberg bei Wörgl hat es vor wenigen Wochen Hausdurchsuchungen
gegen mehrere Verdächtige in Tirol und der Steiermark gegeben.
Ermittelt werde hinsichtlich des Verdachts des schweren Betrugs und
der betrügerischen Krida, teilte Wilfried Siegele von der Innsbrucker
Staatsanwaltschaft der Austria Presse Agentur am Sonntag mit.
Durchsuchung.
"Insgesamt wurden Ende Mai zehn Firmenstandorte und Wohnorte von
Verdächtigen durchsucht", sagte Siegele. Im Visier der Inspektionen
seien Räumlichkeiten in Kitzbühel, Schwaz und Graz-Umgebung gewesen,
berichtete die "Tirol am Sonntag" (TamS). Beschlagnahmt wurden dabei
ausschließlich Firmenunterlagen. Diese könnten möglicherweise
belegen, wohin die Riederberger Müllmillionen hingeflossen sind. Der
Umweltskandal der inzwischen geschlossenen Deponie könne damit
endgültig zum Kriminalfall werden.
Umweltdelikte.
Angefordert habe die Durchsuchungen Staatsanwalt Thomas Schirhakl,
der in dieser Causa gegen acht Personen ermittle, hieß es in der
"TamS". Ein weiteres Ermittlungsverfahren sei vonseiten des
Umwelt-Staatsanwaltes Josef Rauch wegen diverser Umweltdelikte im
Gange. Wann es zu einer Anklage kommen wird, sei in beiden Fällen
noch nicht abzusehen. Das beschlagnahmte Material sei laut Siegele
derartig umfangreich, dass die Auswertungen am Landeskriminalamt
Monate dauern werden.
Features
Die Causa
Die Deponie kam im Sommer vergangenen Jahres aufgrund massiver Geruchsbelästigungen in die Schlagzeilen.
Zudem wurde rechtswidrig Fremdmüll aus anderen Bundesländern angeliefert.
Im August ging die Firma in Konkurs.














