Aktion scharf fürs Univiertel
Wahlkampf ist und ÖVP-Bürgermeister Nagl sucht die Nähe zur Polizei. KPÖ-Chefin Kahr hat 14.177 Grazer in ihrem Büro beraten.
Traditionen soll man nicht brechen. Kurz vor einer Wahl sucht ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl immer die Nähe zur Exekutive. Die jeweiligen ÖVP-Innenminister stellten sich stets pünktlich ein: Liese Prokop, Günther Platter, Maria Fekter. Nun, im Vorfeld der Wahl am 25. November, war es wieder so weit. Nagl posierte mit der versammelten steirischen Polizeispitze, von Landespolizeidirektor Josef Klamminger abwärts. Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter verkündete bei dieser Gelegenheit eine Herbstoffensive vor allem für das Univiertel: "Wir werden ab Mitternacht mit zwei Gruppen zu je vier, fünf Polizisten sichtbar präsent sein, um die Belastung für die Bewohner zu reduzieren." VP-Chef Nagl ergänzt, dass bereits an einem Leitbild für das Viertel gearbeitet wird und künftig ein Mediator eingesetzt werden soll, der alle Beteiligten einbindet.
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A ls Nothelferin in allen Lebenslagen mit einer offenen Tür für alle Hilfesuchenden sieht sich KPÖ-Stadträtin Elke Kahr selbst gerne. Und so präsentiert sie sich derzeit auch auf einem Wahlplakat. Gestern zog sie stolz Bilanz: 14.177 Gesprächstermine hat Kahr seit 2008 in ihrem Büro absolviert. Kahr: "Und das soll so bleiben, wenn uns die Bürger bei der Wahl wieder das Vertrauen schenken." AND, WIN















