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    Zuletzt aktualisiert: 30.01.2012 um 22:03 UhrKommentare

    Armut trotz Arbeit: Schröck schlägt Alarm

    Mindestsicherung: Laut SP-Sozialstadträtin nehmen "prekäre Dienstverhältnisse" in Graz zu.

    "Erschreckende Fakten": SP-Stadträtin Martina Schröck

    Foto © Eder"Erschreckende Fakten": SP-Stadträtin Martina Schröck

    Die Wende kam im März 2011: Damals wurde ja die "Sozialhilfe" von der "Bedarfsorientierten Mindestsicherung" abgelöst. Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich das Vorhaben, durch Zuschüsse den Lebensunterhalt und den Wohnbedarf von Betroffenen zu erhalten.

    Die Lebensläufe hinter den aktuellen Grazer Zahlen wiederum lassen Sozialstadträtin Martina Schröck (SP) Alarm schlagen: "Das sind erschreckende Fakten! Auch in Graz nimmt die Zahl jener Menschen stark zu, die trotz eines Dienstverhältnisses finanziell kein Auskommen haben."

    In der Landeshauptstadt beziehen 4700 Personen Zahlungen aus der Mindestsicherung, diese leben in 2570 Haushalten. "Jetzt wissen wir, dass in unglaublichen 27,5 Prozent dieser Haushalte zumindest eine Person sehr wohl ein Einkommen aus einer Arbeit bezieht. Von der Vollzeit- bis zur geringfügigen Beschäftigung."

    Laut Schröck zeigte sich zudem im Dezember, dass in 1048 der betroffenen Haushalte zumindest eine Person AMS-Leistungen - Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe - erhält. "Diese Leute haben in ihren Jobs so wenig verdient, dass sie in der Arbeitslosigkeit völlig verarmt sind."

    Daher sei es ein "Armutszeugnis", dass die VP mit einem Pflichtsozialjahr für Bezieher der Mindestsicherung spekuliert. "Stattdessen sollten jene in die Pflicht genommen werden, die mies bezahlen." Daher fordert Schröck die Schaffung eines Arbeitsressorts im Stadtsenat, "um Kompetenzen zu bündeln". Als reine Sozialstadträtin könne sie derzeit zu wenig ausrichten. Zudem müsse sich die Stadt Graz ihrer Rolle als Arbeitgeberin bewusst werden. "Wenn immer öfter fremd vergeben wird, hat man kaum noch Einfluss auf die Beschäftigungsverhältnisse."

    MICHAEL SARIA

    Mindestsicherung

    Die Mindestsicherung für Alleinerzieher bzw. Alleinstehende: 773,26 Euro.

    Für Volljährige, die mit anderen in einem Haushalt leben: 579,95 Euro.

    www.graz.at/sozialamt

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