Kleines Glücksspiel

Grünes Licht für drei steirische Automatenbetreiber

Weil Beschwerden überraschend zurückgezogen worden sind, können jene drei Betreiber, die vom Land den Zuschlag erhalten haben, 2016 loslegen.

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© APA
 

Die für 18. Dezember geplante erste Verhandlung ist obsolet: "Überraschenderweise wurden nun beide Beschwerden gegen die Erteilung der Ausspielbewilligungen für Glücksspielautomaten zurückgezogen", teilt am Montag das Landesverwaltungsgericht Steiermark mit.

Warum der Rückzug? "Das haben die anwaltlichen Vertretungen uns nicht mitgeteilt", so ein Sprecher des Gerichts. Präsident Gerhard Gödl kann nur spekulieren, wenn er meint, dass die Beschwerdeaussichten nach ähnlichen Verfahren womöglich nicht mehr so gut ausgesehen haben könnten.   

So oder so: "Der Bescheid der Steiermärkischen Landesregierung ist daher in Rechtskraft erwachsen. Das bedeutet, dass die Bewilligungen für das Aufstellen und das Betreiben von Glücksspielautomaten nunmehr erteilt werden können."

Bekanntlich haben sich die PG Enterprise AG (Panther Gaming, Christian Gernert), die PA Entertainment & Automaten AG (Helmut Polanz) und die Novomatic AG nach einem Verfahren im Frühsommer den Zuschlag geholt. Weil aber zwei zu kurz gekommene Anbieter vor das Landesverwaltungsgericht gezogen sind, konnte dem Trio kein grünes Licht erteilt werden.

Vielmehr drohte ein langer Rechtsstreit: Die Akten füllten mehrere tausend Seiten, die ein Richter des Verwaltungsgerichtes erst durchackern musste.
Ein Grund mehr, warum die Behörde das Aufstellen der neuen Automaten um sechs Monate verschieben wollte. Die Finanzabteilung stellte sich ebenso darauf ein, dass die Steuereinnahmen aus den 1017 "einarmigen Banditen" so schnell nicht fließen werden - und reduzierte die Einnahmenprognose.

Was bedeutet der überraschende Rückzug der Beschwerden für die Verwaltung? Stehen die ersten Automaten am 1. Jänner?  Im Landhaus winkt man ab, drei bis vier Monate würde es noch dauern. Denn: "Es sind ja noch die Bewilligungen für mehr als 1000 Automaten in rund 60 Salons notwendig. Die Anlagen müssen auch noch an die Finanz angeschlossen werden usw."

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Danke für Ihr Verständnis.

aortner
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Not und Leid

Weiterhin Not und Leid für viele steirische Familien.

Jeder ist für sein eigenes Spielen verantwortlich, aber der Einstieg wird durch die Salons erleichtert....

aber Geld regiert die WELT und die Steiermark..

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lourdes
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4 MILLIONEN

fürs buget,aber ca 150 millionen verspielt,also danke an den hr alt lh voves -spö der ein verbot verhindert hat und von der övp dem politgaunerverein war ja nichts anderes zu erwarten,also liebe spielkranke steirer ,es darf wieder das familieneinkommen verspielt werden und ex lr paierl, ist er nicht auch einer der neuen spielbetreiber,da schliest sich der kreis wieder

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Balrog206
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Ohne

Jemanden etwas unterstellen zu wollen , aber da sollte in den nächsten Monaten u Jahren die dafür Verantwortlichen Beamten genau durchleuchtet werden !!!!!!

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Efried
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wie viele in Schulnähe?

Und wie viele Salons firmieren als Pseudoclubs um die gesetzlichen Beschränkungen umgehen zu können?

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derKritiker
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...

Wir sind um nichts besser als Sizilien , Griechenland und Co

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Felix2109
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Da muss jetzt schon schnell gehandelt werden damit den Spielern nicht zuviel zeit bleibt ihr Geld anderwärtig auszugeben vielleicht mal für eigene Anschaffungen oder für ihr Familie ja Ma... durch und durch

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Graz241275
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Komisch da bekommt jetzt eine Firma eine Lizenz, die noch nicht einmal ein Lokal bis jetzt betreibt und andrere die schon einige Lokale haben bekommen keine Lizenz. Ob das nur ein Zufall ist dass Krainer junior da beteiligt ist. Der wird ja genug Verbindungen haben durch seinen Vater.

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Zongher
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Überraschend ist bei der Mafia nichts.

Wobei, die Mafia verkauft wenigstens noch ein Produkt, die Glücksspielindustrie verkauft nur Unglück.

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Ostbahn
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da wird doch nicht Novomatic/Polanz

ein bissal ein Geld fliessen haben lassen ;-)

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secundus
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Da haben es sich wohl einige untereinander gut gerichtet. Sonst wird in solchen Fällen von Absprachen gesprochen und mit Untersuchung durch die EU ermittelt.

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eleasar
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Schade...

ich habe mich auf 6 glückspielfreie Monate gefreut! Es wäre eine Chance für Suchtbetroffene gewesen, einen Ausstieg zu schaffen!! Mit der Bewilligung der Automaten kann sich die Bürokratie ruhig länger Zeit lassen. Am besten seeehr lange...

Dass die Klage plötzlich abgeblasen wird, überrascht. Dass im Hintergrund Geld geflossen sein könnte, würde mich nicht überraschen.
Land und Großkonzerne gewinnen. Alle Spieler und ihre Familien verlieren. Wann wird man diesen Wahnsinn endlich beenden?

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