Efkon liefert Technologie für erste vollelektronische Maut Norwegens
Co-Auftrag für Um- und Ausbau des Mautsystems rund um Oslo
Der Grazer Mauttechnik-Anbieter Efkon AG liefert die
Technologie für das erste vollelektronische Mautsystem in Norwegen.
Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, habe man den Zuschlag für
den Um- und Ausbau des Mautsystems rund um Oslo erhalten. Efkon
fungiert als Partner des spanischen Systemintegrators Tescidel, der
den Auftrag gewonnen hat.
Redesign Oslo-Ring.
Gemeinsam mit Fendrits, der norwegischen Konzerngesellschaft der
Efkon-Gruppe, wird die auf CEN (europäisches Normenkomitee)
basierende "Multi-Lane Free Flow"-Mikrowellen-Technologie und ein
OCR-System (Optical Character Recognition) zur Kennzeichen-Erkennung
für das Redesign und die Erweiterung des Oslo-Rings liefern. Das
Oslo-Ringsystem wurde im Jahre 1990 in Betrieb genommen und besteht
aus 20 Mautstationen, die jetzt auf die Systeme "Single-Lane Free
Flow" und "Multi-Lane Free Flow" umgestellt werden. Der Auftragswert
für das Grazer Unternehmen wurde nicht näher beziffert, er liege aber
im Bereich eines einstelligen Euro-Millionenbetrags.
Testphase.
Die Rahmenbedingungen seien aufgrund der Wetterverhältnisse -
extreme Lichtverhältnisse, Schnee und Regen - besonders schwierig,
die technischen Anforderungen an die Videoüberwachungssysteme
besonders groß, erklärte Geschäftsführer Helmut Riedler. Das
kamerabasierte OCR-System und das "CEN 5.8 GH"-Mikrowellensystem
hätten während der gesamten Testphase fehlerlos gearbeitet.
"Multi-Lane Free Flow"-Mautsystem.
Die alten, manuell betriebenen Mauthäuschen gehören nun auch in
Norwegen der Vergangenheit an. Durch das "Multi-Lane Free
Flow"-Mautsystem werde ein flüssiger Verkehr an den Mautdurchfahrten
gewährleistet, die Bezahlung erfolge nun voll elektronisch durch
automatische Erkennung der Fahrzeuge entweder durch eingebaute OBU
(On Board Unit) oder mittels Videoüberwachung der
Fahrzeugkennzeichen, so das Unternehmen.

















