Geflüchteter Häftling ließ gleich vier Sägeblätter zurück
Ermittlungen nach spektakulärer Flucht aus Grazer Polizeianhaltezentrum. Georgier bleibt verschwunden.
Durch eine selbst gesägte Lücke im vergitterten Fenster und einem aus Leintüchern geknüpften Seil war einem 28-jährigen Georgier Sonntag Nacht die Flucht aus dem Grazer Polizeianhaltezentrum gelungen (wir berichteten).
Flucht. Mittlerweile wurden weitere Details zu der aufsehenerregenden Flucht bekannt: Im Duschraum, aus dem der Schubhäftling entkommen war, fand die Polizei gleich vier Sägeblätter, jedes 15 Meter lang, die der Georgier zum Durchtrennen der Metallstäbe verwendet hatte. Woher sie stammen und wie sie ins Polizeianhaltezentrum gelangen konnten, ist jetzt Gegenstand von Erhebungen.
Häftling. Bei dem flüchtigen Häftling - er rannte in Richtung Stadtpark davon - handelt es sich um einen ehemaligen Asylwerber, der gleich zwei Mal wegen gewerbsmäßigen Diebstahls zu Haftstrafen verurteilt worden war und jetzt in seine Heimat abgeschoben werden sollte. Das scheiterte bisher daran, dass die georgischen Behörden noch kein Heimreisezertifikat ausstellten. Mit dem Georgier versuchte übrigens noch ein zweiter Häftling zu fliehen was ein zufällig vorbeikommender Polizist verhindern konnte.

















