Andritz erweitert Produktionskapazität bei Ungarn-Tochter
Mitarbeiterzahl soll um 140 auf 500 steigen
Der börsenotierte steirische Anlagenbauer
Andritz AG will bei seiner erst vor kurzem erworbenen ungarische
Tochter Andritz Kft, die früher unter dem Namen Tigep Kft firmierte,
rund eine Milliarde Forint (3,79 Mio. Euro) in den Kapazitätsausbau
investieren. Unter anderem soll eine neue Produktionshalle in
zentralungarischen Tiszakecske gebaut werden. In den nächsten drei
Jahren will man 140 neue Mitarbeiter aufnehmen, womit die Gesamtzahl
auf 500 anwachsen soll, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur
MTI.
Großkunde Siemens.
2006 lag der Umsatz der Tigep Kft bei 3,66 Mrd. Forint, 2005 waren
es 3,36 Mrd. Forint gewesen. Der Nettogewinn stieg 2006 um 61 Mio.
auf 541 Mio. Forint. Das Unternehmen baut in seiner Fabrik in
Tiszakecske unter anderem Komponenten für Gasturbinen. Zu den größten
Kunden des nunmehr unter Andritz Kft firmierenden Unternehmens gehört
Siemens.
















