Eine Million für Steirer in Not
Die "Caritas-Haussammler" sind bis Ende März wieder in der Steiermark unterwegs.
Seit nunmehr 58 Jahren gibt es sie schon, die Caritas-Haussammlung der Diözese Graz-Seckau. Und auch heuer sind im Februar und März wieder 4300 Freiwillige der steirischen Pfarren unterwegs, um für Unterstützung zugunsten bedürftiger Menschen zu bitten.
Haussammlung. "Die Haussammlung in der Fastenzeit hat bei uns schon lange Tradition. Im vergangenen Jahr konnten wir auf diesem Wege an die 100.000 steirischen Haushalte erreichen. Das ist ein Fünftel", resümiert Caritasdirektor Franz Küberl. Mit Erfolg. "Insgesamt kamen so rund eine Million Euro zusammen." Der Solidaritätsbeitrag, so Küberl, hilft mit, dass soziale Institutionen wie zum Beispiel das Grazer Marienstüberl finanziell unterstützt werden können. Die Caritas greift mit diesem Geld aber auch privaten Schicksalsschlägen unter die Arme.
Hilfe. So wurde einem alleinstehenden Pensionisten, der Bezieher einer Mindestpension ist, eine große Last abgenommen. Der Mann konnte offene Rechnungen, seine Strom-Raten und Kreditschulden nicht mehr selbst begleichen. Er wandte sich an seine Pfarre und die Caritas unterstütze ihn mit 200 Euro. Oder eine Weststeirerin, deren Mann plötzlich verstarb, war nicht in der Lage, die Begräbniskosten allein zu tragen. Auch hier schritt die Caritas helfend ein. Als besonders spendefreudig zeigte sich im letzten Jahr übrigens die Pfarre Anger (Bezirk Weiz). Das Erfolgsrezept? "Die Leute einfach informieren."
















