Den Gastgärten der Stadt blüht viel Neues
Dank des milden Wetters haben einige Schanigärten in Graz schon Stellung bezogen. Jene beim "aiola upstairs", Eckstein und Sacher werden noch heuer umgebaut.

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Hut ab vor dem Februar 2008! Mag er uns auch früher einmal die kalte Schulter gezeigt haben - heuer hat er sich bislang als Frühlingsmonat wärmstens empfohlen. Die angenehme Konsequenz: In der Grazer Innenstadt zeigt der eine oder andere Schanigarten schon erste "Knospen". "Die erste Reihe fußfrei ist eröffnet", lacht Anton Primschitz, sind doch seine Tische entlang der Mauer des Schubert-Cafes am Mehlplatz bereits gut besucht.
Gemachtes "Schwalbennest". Unzählige Müßiggänger haben sich auch schon ins gemachte "Schwalbennest" von Gerhard Wörz am Franziskanerplatz gesetzt. "Unser Gastgarten wird heuer noch größer, da wir auch direkt vor unserem Zubau Tische und Stühle aufstellen werden."
"Bauen komplett um". Und nicht zuletzt ist die Terrasse des "Maria Magdalena" am Eisernen Tor längst wieder zum beliebten Treffpunkt für Sonnenanbeter geworden. "Den geplanten Ausbau der Terrasse haben wir aber auf nächstes Jahr verschoben", betont Geschäftsführer Andreas Brandstätter.
Gastgarten vom "aiola upstairs" wir umgebaut. Ganz im Gegensatz zu manchem Kollegen: So hat Gerald Schwarz vom "aiola upstairs" die Ärmel schon hochgekrempelt, wird doch der Gastgarten direkt beim Uhrturm komplett umgebaut. "Noch im Frühling", verrät er.
Alterserscheinungen machen Neugestaltung erforderlich. Zum einen würden dies die Alterserscheinungen der 2003 gestalteten Terrasse erforderlich machen. Andererseits aber wolle man dem Gastgarten ohnehin einen neuen Auftritt bescheren: "Wir möchten auch am Schloßberg jene Zonen-Einteilung verwirklichen, die wir beim aiola city schon 2007 umgesetzt haben." Das heißt: Der Gastgarten wird in die Bereiche Restaurant, Lounge/Cafe und Bar unterteilt - samt unterschiedlicher Farbgestaltung. Außerdem werden ein neuer Holzboden sowie neue Stühle und Bänke aufgestellt.
Optischer Coup. "Als optischen Coup werden wir ein spezielles Material verwenden, das letztlich das Bild einer Schlange ergibt, die sich über Boden und Tische schlängelt", verrät Schwarz. Das Ganze werde Ende März über die Bühne gehen. "Wir werden versuchen, einen fließenden Übergang zu schaffen, damit ein Teil des Gastgartens stets benützbar ist."
Neuer Schanigarten am Mehlplatz. Auch Michael Schunko wird den Schanigarten seines "Eckstein" am Mehlplatz neu gestalten: "Ich bereite gerade neue Tische vor, die über einen einzigartigen Bezug aus Leder und wasserfestem Material verfügen. Somit wird jedes Tischtuch überflüssig", betont Schunko. Außerdem soll der Stehtisch-Bereich in Richtung Gamlitzer Weinstube neu arrangiert werden. "In dieser Nische wird dann auch ein Flachbild-Fernsehschirm aufgestellt. Für tonlose Übertragungen der Fußball-EM."
Handwerker schon bestellt. Und auch Amanda Kollmitzer, neue Geschäftsführerin des Cafe Sacher in der Herrengasse, hat die Handwerker schon vorbestellt. "Wir müssen letzte Details noch abklären. Nur so viel: Ich werde alle drei Gastgärten neu gestalten." Das gelte vor allem für die Tische am Hauptplatz. "Das ganze Drumherum wird neu, samt Beschattung. Es soll einladender werden, das hat im Vorjahr ja nicht so ganz geklappt."














