Grazer starb an Mix aus Drogen und Medikamenten
42-Jähriger wurde in Wohnung von seiner Frau gefunden. Den Drogenersatzstoff, an dem er starb, hatte er legal verschrieben bekommen.
Eine Überdosis des Drogenersatzmittels Mundidol, das er sich injiziert hatte, kostete am Mittwoch den 43-jährigen Frühpensionisten Michael Z. aus Graz das Leben. Das teilte das Landeskriminalamt nach Vorliegen des Obduktionsergebnisses am Freitag mit. Der Grazer ist der dritte Drogentote in der Steiermark in diesem Jahr.
Schmerztherapie. Gefunden hat den Mann die Ehefrau des 43-Jährigen in dessen Wohnung in Graz-Lend. Die Frau lebte zwar mit der gemeinsamen zehnjährigen Tochter von Michael Z. getrennt, besuchte den gesundheitlich angeschlagenen und stark übergewichtigen (176 Kilo) Mann zweimal die Woche. Laut Ermittler Werner Gradwohl wurde dem Grazer das Medikament von seiner Ärztin verschrieben - und zwar zur Schmerztherapie. "Er befand sich nicht im Entzugsprogramm", so Gradwohl. Recherchen ergaben, dass der Mann seit mehreren Jahren bei mehreren Stellen suchtgifthältige Arzneimittel bezogen und teils weiterverkauft, teils selbst konsumiert haben soll.
















