Grazer TU baut Asien-Aktivitäten weiter aus
Kooperation mit Privatuni des malaysischen Mineralölkonzerns Petronas.
Die Grazer Technische Universität knüpft ihre Netzwerk in Asien enger: Dieser Tage wurde ein Kooperationsvertrag mit der malaysischen Privatuni Petronas (Universiti Teknologi Petronas, UTP) unterzeichnet. Bereits ab Juni diesen Jahres sollen Grazer Studierende ihre Auslandserfahrung in der vor rund zehn Jahren vom malaysischen Mineralölkonzern Petronas eingerichteten Bildungs- und Forschungeinrichtung sammeln, hieß es am Dienstag in einer Aussendung der TU Graz.
Verträge. TU-Rektor Hans Sünkel unterzeichnete kürzlich die Verträge für die Zusammenarbeit: "Mit der Kooperationsvereinbarung mit UTP setzt die TU Graz den Grundstein für eine enge Zusammenarbeit, die den Austausch von Studierenden und Wissenschaftern genauso beinhaltet wie die gemeinsame Abwicklung von Forschungsprojekten". So umfasst die Kooperation auch ein Joint Study Programm. Dabei handelt es sich um Austauschabkommen zwischen der TU Graz und der UTP, wodurch Grazer Studierende für einen bestimmten Zeitraum (maximal 1 Studienjahr) an der UTP studieren und sich die dort erbrachten Leistungen an der TU Graz anrechnen lassen können. Die TU Graz vergibt dafür ein monatliches Stipendium sowie einen Reisekostenzuschuss.
Erfahrungen. Studierende der TU Graz werden schon im kommenden Juli die Möglichkeit haben, im Rahmen des Abkommens Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Die wissenschaftlichen Kooperationen im Bereich der Ingenieurswissenschaften und entsprechende Forscher sollen auf dem Fuße folgen. Die UTP wurde 1997 eingerichtet und bietet heute rund 6.000 Studierenden ein breites Spektrum an ingenieurwissenschaftlichen Studienprogrammen auf den "undergraduate" und "postgraduate"-Niveau. Die Zusammenarbeit zwischen TU Graz und UTP wurde von der malaysischen Erdölgesellschaft und dem österreichischen Motorenentwickler und -Hersteller BRP-Rotax GmbH & Co KG ins Leben gerufen.

















