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    Zuletzt aktualisiert: 18.01.2008 um 05:00 Uhr

    Kultursubventionen: Beweise für Ausdünnung

    Eine Studie über Kultursubventionen von Stadt Graz, Land Steiermark und Bund zeigt, dass es gerade kleine Initiativen immer schwerer haben.

    Etablierte Einrichtungen wie das Joanneum haben's leichter

    Foto © APAEtablierte Einrichtungen wie das Joanneum haben's leichter

    Es ist sowohl vom Umfang als auch von der Intensität her ein Vorzeige- und Vorreiterprojekt: Acht Monate lang arbeiteten Bettina Messner und Rainer Rosegger an ihrer Studie über das Förderverhalten von Stadt, Land und Bund und geben nun den steirischen Kulturinitiativen wie den zuständigen Ämtern und Politikern ein komplexes Diskussionspapier in die Hände.

    "Ohne Umarmungen". War es im Vorjahr die bildende Kunst und soll es 2009 die Literatur sein, so beleuchtet die Studie diesmal insgesamt 103 Institutionen aus den Bereichen Musik bzw. darstellende Kunst. "Ohne Umarmungen durch irgendeine Partei", wie Michael Petrowitsch für seine IG Kultur betonte, die als Auftraggeberin der Untersuchung firmiert.

    Umfangreiche Erfassung. Die Studienleiter sammelten Kulturbericht-Daten aller Subventionsstellen zwischen 1994 und 2006 für eine quantitative Erfassung der Fördersummen und führten zudem qualitative Interviews zum sozialen Status quo der Kulturarbeiter.

    Schweres Leben für die Kleinen. Wenig überraschende Ergebnisse: Bei etablierten Einrichtungen (u. a. Theaterholding, Joanneum) wird der höhere Finanzbedarf stetig gedeckt, kleineren Initiativen droht trotz Professionalisierung vermehrt die Ausdünnung. Über den Beobachtungszeitraum stiegen zwar mit der Zahl der Fördernehmer auch die Summen, Details wie etwa Inflationsbereinigung lassen aber die Kurven verflachen. Während Bundessubventionen stagnieren, ist bei Stadt und Land ein Anstieg abzulesen: bis 2004. Seitdem kommt vor allem die "Freie Szene" durch die Kürzungen härter in Bedrängnis als die "Großen".

    Wünsche. Ein paar der geäußerten Wünsche in den Interviews der Studie, die die IG Kultur online zur Verfügung stellt: Vereinfachte Ansuchen, Ämter als verlässliche Partner, Absicherung durch längerfristige Verträge, mehr Vergabe-Transparenz, stärkere Anerkennung von Kulturarbeit samt ihres Mehrwerts, den sie bringt.

    MICHAEL TSCHIDA

    Studie

    Untersucht wurden im Auftrag der IG Kultur Steiermark Fördersummen von Stadt, Land und Bund im Zeitraum 1994-2006. Die Studienleitern Bettina Messner und Rainer Rosegger erfassten dabei 55 Initiativen im Bereich Musik und 48 Initiativen im Bereich Theater.

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