Polizeischutz für Susanne Winter
Auch die Cobra ist in Alarmbereitschaft. Wo immer die Grazer FPÖ-Politikerin auftritt, sind Staatspolizisten in ihrer Nähe.

Foto © APAWinter und Strache
Die jüngsten Äußerungen der FPÖ-Politikerin Susanne Winter gegen den Islam haben auch die Polizei und Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt. Es gebe bisher zwar keine Hinweise, dass die Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahl durch ihre Aussagen gefährdet sei, dennoch nehme man die Angelegenheit "sehr ernst", verlautet aus dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT). Oberstleutnant Gert Pöllmann: "Wir wollen nichts hochspielen, aber auch nichts verharmlosen."
Gefährdungsanalyse. Das steirische LVT führt seit gestern eine Gefährdungsanalyse durch, danach werden weitere Maßnahmen angeordnet. Personenschutz, für den das Einsatzkommando Cobra zuständig ist, gibt es für Susanne Winter vorerst noch nicht. Die Spezialisten sind aber in Alarmbereitschaft. "Wir warten auf Aufträge und sind sofort einsatzbereit", versichert Oberstleutnant Manfred Komericky.
Polizeischutz im weitesten Sinne besteht für Susanne Winter aber bereits. Das LVT ist für den Veranstaltungsschutz verantwortlich. Im Klartext heißt das: wo immer die Grazer FPÖ-Politikerin auftritt, sind Staatspolizisten in ihrer Nähe.














