Zu FPÖ-Neujahrstreffen: Winter für Grüne "nicht mehr zu retten"
Grazer SPÖ-Klubchef Herpererklärte, dass die FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne Winter den Religionsfrieden in der Stadt störe.
Heftig ablehnende Reaktionen hat die
Spitzenkandidatin der Grazer FPÖ zur Gemeinderatswahl am 20. Jänner,
Susanne Winter, am Sonntag mit ihrer Rede beim FPÖ-Neujahrstreffen in
Unterpremstätten bei Graz ausgelöst. Die Grünen-Spitzenfrau Lisa
Rücker meinte: "Winter ist nicht zu retten". Der Grazer SPÖ-Klubchef
und Vizestadtparteiobmann Karl-Heinz Herper sagte gegenüber der APA,
Winter störe mit ihren Aussagen "den Religionsfrieden in der Stadt
eminent". Mit der FPÖ werde man weder zusammenarbeiten noch
kooperieren noch wolle man deren Stimmen für die Wahl des
Bürgermeisters.
"Erschreckend". Angesichts dieses "erschreckenden Niveaus kann man nur hoffen,
dass Frau Winter nicht in die Stadtregierung einzieht", sagte Rücker
am Sonntag in einer Aussendung. Es sei inständig zu hoffen, dass "die
Grazerinnen und Grazer das auch so sehen. Diese Frau hat einmal mehr
bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, für etwas verantwortlich zu
sein. Man muss sich fragen", so Rücker weiter, "ob diese Aussagen
Frau Winters selbst für Teile der FPÖ noch in Ordnung sind".
"Das letzte". "Was uns betrifft, so sind die Aussagen von Winter bezüglich
Mohammed das letzte", so der Grazer Gemeinderatsklubchef der SPÖ,
Herper. Es gehe hier um eine Hetze gegen eine seit 1912 gesetzlich
anerkannte Religionsgemeinschaft, "eigentlich müsste in Bezug auf
Frau Winter die Staatsanwaltschaft wegen des Delikts der Verhetzung
tätig werden".

















