Kleinbus, gelenkt von Steirer, stürzte in Stausee
Inder drohte mit Auto in Völkermarkter Stausee unterzugehen. Eis rettete ihm vermutlich das Leben.
Einen Schutzengel hatte gestern Mittag ein in Graz lebender Inder: Der Mann drohte mit seinem Kastenwagen im Völkermarkter Stausee unterzugehen. Die Eisdecke rettete ihm vermutlich das Leben.
30 km/h vorgeschrieben. Der Unfall passierte um 12 Uhr kurz vor Beginn der Brücke über den Stausee. Dort befindet sich derzeit eine Baustelle, da eine Umfahrung gebaut wird. Dadurch gibt es eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Im Unfallbereich sind 30 km/h erlaubt.
Lenker zu schnell? Der Inder soll zu schnell unterwegs gewesen. Um einen Auffahrunfall zu verhindern - der vor ihm fahrende Autolenker bremste vorschriftsmäßig ab - verriss der Mann das Lenkrad nach rechts. "Er durchbrach daraufhin das Geländer und stürzte rund vier Meter über die Böschung ins Wasser", sagt Ernst Eberle, Kommandant der FF Völkermarkt. Das Auto durchstieß die zehn Zentimeter dicke Eisdecke des Sees, teilweise hat sie aber gehalten. Das Auto blieb sozusagen im Eis stecken. Trotzdem füllte sich das Wageninnere sofort mit Wasser - vor allem die Fahrerseite. Dem Inder gelang es über die Tür der Beifahrerseite rechtzeitig aus dem Bus zu kommen. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand er schon an der Straße. Der Mann wurde mit einer leichten Handverletzung ins Krankenhaus gebracht. Am Sonntag wird der Inder 52 Jahre alt. Jetzt hat er gleich zwei Gründe, um zu feiern.

















