Schwangere brauchen mehr Unterstützung
Graz: "Aktion Leben Österreich" und Kirche fordern kinder- und elternfreundlicheres Österreich.

Foto © APAKinder- und Elternfreundlicheres Österreich gefordert
"Mit Kindern in die Zukunft" ist der Titel einer "parlamentarischen Bürgerinitiative", die nun vom Arbeitskreis "Umfassender Schutz des Lebens" der "Aktion Leben Österreich" ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, einen öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not sowie eine verstärkte Werbung für Schwangerenberatung zu erreichen.
Beratung. Letzteres ist in der Steiermark besonders problematisch: Auf rund 15000 Geburten pro Jahr kommt eine Beratungsstelle, und die ist in Graz. "Noch immer werden schwangere Frauen von ihrer Umgebung im Stich gelassen," kritisiert Elisabeth Kapper-Weidinger, Vorsitzende des Arbeitskreises. Zudem soll erreicht werden, dass Eltern mit behinderten Kindern noch mehr Unterstützung vom Staat bekommen. Ebenso, so die Forderung, müsse es künftig mehr Kinderbetreuungsplätze geben.
Initiative. Die Initiative, an der auch die Katholische Aktion Steiermark beteiligt ist, wendet sich an alle Staatsbürger über 19 Jahre. Die Listen liegen ab Freitag bis 30. Juni in den steirischen Pfarren auf. Diözesanbischof Egon Kapellari unterzeichnete bereits am Donnerstag. Die Unterschriften werden im Sommer Nationalratspräsidentin Barbara Prammer in Wien überreicht.















