Grazer BZÖ klagt über Vandalismus bei Wahlplakaten
Spitzenkandidat Gerald Grosz: "Unfassbarer Anschlag auf Demokratie und Meinungsfreiheit."

Foto © Erwin Scheriau
Das Grazer BZÖ beklagte am Mittwoch Vandalismus an seinen Plakaten zur Gemeinderatswahl: Diese seien in den vergangenen 48 Stunden verwüstet worden, ebenso sei es zu Schmier- und Sprayaktionen gekommen. Dies erklärte Spitzenkandidat Gerald Grosz in einer Aussendung, in der er von einem "unfassbaren Anschlag auf Demokratie und Meinungsfreiheit" sprach. Ebenfalls wurden Grosz zufolge Plakate heruntergerissen oder gestohlen. Dreiecksständer mit affichierten BZÖ-Sujets waren in den vergangenen Tagen wiederholt umgedreht und verkehrt herum aufgestellt worden.
Grosz sauer. Grozs sprach von einem "traurigen Beweis dafür, was die Jugendvereine der Fünferbande unter demokratischen Wahlen verstehen. Diese Umtriebe mancher Vorfeldorganisationen erinnern an die Vorboten der Pariser Krawallnächte. Es wird daher umso notwendiger sein, dass wir in Graz in manchen Gassen solche gewaltbereite Undemokraten mit dem Kärcher wegspritzen", so Grosz. Die von den Rathausparteien die vergangenen fünf Jahre "unterdrückte Meinung der Grazerinnen und Grazer lässt sich aber sicherlich nicht durch Spraydosen weiter vertuschen", sagte der Generalsekretär.

















