Rekordzahl an neuen Uni-Studenten
Zahl der Studierenden an den fünf steirischen Universitäten steigt weiter an. Die Montanuniversität Leoben weist mit mehr als 2400 Hörern sogar einen historischen Höchststand auf.

Foto © Rakowitz
Große Freude an der Montan-Uni Leoben. Schon vor dem offiziellen Ende der Inskriptionsfrist wurde ein historischer Höchststand erreicht: Mehr als 2400 Studenten besuchen die Universität, bei den Erstsemestern gab es ein beachtliches Plus von zehn Prozent. Und noch eine ungewöhnliche Steigerung freut die Montanisten: Der Frauenanteil bei den Studienanfängern stieg von 23 Prozent auf 28 Prozent. Spitzenreiter ist bei den Neuankömmlingen übrigens das Fach "Industrieller Umweltschutz" mit 65 Anfängern, gefolgt von Industrielogistik. Die größten Zuwächse haben "Natural Ressources" (plus 74 Prozent) und Angewandte Geowissenschaften (59).
Zufriedene Bilanz.
Auch die anderen Universitäten ziehen zufrieden Bilanz: Die Karl-Franzen-Universität rechnet mit einem kleinen Plus an Studierenden, bisher sind etwa 21.600 gemeldet. Gefragt ist vor allem die neue Urbi-Fakultät (Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaften): plus 22 Prozent. Zum Pädagogik-Studium meldeten sich 363 Bewerber, auch das ein Plus von 21 Prozent. In der naturwissenschaftlichen Kooperation mit der TU Graz profitieren vor allem Chemie (plus 25 Prozent) und Erdwissenschaften. Spitzenreiter in absoluten Zahlen ist erneut die Betriebswirtschaft - mit 100 Erstsemestrigen mehr als im Vorjahr.
Erhöhung.
An der TU Graz hat sich die Studentenzahl gar um 4,7 Prozent auf 9700 erhöht, Gewinner bei Erstsemestern sind Bauingenieurwesen (plus ein Drittel) und Architektur (plus 21 Prozent). Traditionell stark auch heuer Maschinenbau, Elektrotechnik und Telematik.
An der Kunstuni, wo es Aufnahmsprüfungen gibt, blieb die Zahl der Studenten mit 2060 gleich, 56 Prozent kommen aus Österreich, 44 Prozent davon kommen aus dem Ausland, 47 Prozent aller Studierenden sind Frauen. 400 Hörer betreiben die interuniversitären Studien Elektrotechnik-Toningenieur (mit der TU) und Musikologie (mit der Uni Graz).
Ausfallsquote sinkt.
An der Medizin-Uni starten nach den Aufnahmetests 300 Studierende in Zahn/Humanmedizin neu. Übrigens zeugte eine Studie, dass sich seit Einführung der Tests die Studienleistungen verbessert haben und die Ausfallsquote sinkt. Bei den Pflegewissenschaften gibt es 200 Erstinskribenten. Insgesamt hat die Medizin-Uni jetzt 4400 Studenten, 60 Prozent davon sind Frauen.
















