Frischer Wind für die "Sowi"-Fakultät in Graz
Die Uni krempelt in den nächsten Monaten die große Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät um. Acht vakante Stellen sollen nun nachbesetzt werden.
Es gilt als Hauptprojekt an der Universität Graz in den nächsten Monaten, eben berät der Uni-Rat darüber: der Umbau der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Sowi), mit etwa 6000 Hörern und 65 Lehrenden ein "Schwergewicht" an der Uni. Acht Stellen werden - oder sind schon - vakant, Rektor Alfred Gutschelhofer und Dekan Wolf Rauch wollen in einem großen Schritt nachbesetzen: "Das ist eine Chance, die sich nur sehr selten ergibt", sagt Gutschelhofer.
Änderungen bei Betriebswirtschaftslehre. Vor allem der Bereich Betriebswirtschaftslehre mit fünf offenen Professuren wird sich ändern. Lutz Beinsen, Herbert Kraus, Heinz Strebel, Hans-Peter Liebmann und Jochen Hülsmann müssen nachbesetzt werden. "Einerseits werden wir einen Teil davon speziell lehreorientiert nachbesetzen", sagt Gutschelhofer und verweist auf die Ergebnisse der Evaluierungen und des Strategieprogrammes. Man habe einen Versorgungsauftrag für ganz Südösterreich zu erfüllen.
Forschungsschwerpunkt Accounting. Rund um Alfred Wagenhofer soll ein Forschungsschwerpunkt Accounting (Treuhand-/Rechnungswesen) eingerichtet werden. "Wir werden auch den einen oder anderen Star holen", sind sich Rauch und Gutschelhofer einig. Auch bei der Soziologie stehen Nachberufungen ins Haus, Karl Acham und Gerwald Mandl müssen ersetzt werden, eine Stelle ist schon länger vakant. Die Berufungen werden durchaus Mehrkosten bedeuten, doch dafür ist laut Gutschelhofer "bereits vorgesorgt". Angedacht wird auch zumindest ein Doktorandenkolleg.

















