Uni und Akademie Graz bemühen sich gemeinsam um potenzielle Studenten
"Wissensnetzwerk Schule Universität" will in Workshops den Jugendlichen die Wissenschaft leichter zugänglich machen.
In Kooperation wollen die Universität Graz und die Akademie Graz Schülern den Überstieg vom Gymnasium an die Universität schmackhaft machen. In Workshops will man den Jugendlichen den Einstieg in die wissenschaftliche Welt auf unterhaltsame Weise ermöglichen. So hat man zur Auftaktveranstaltung am Donnerstag neben zwei Grazer Forschern auch den Kabarettisten Martin Puntigam als "Referenten" eingeladen.
Drei Veranstaltungen. Die Zielgruppe des "WIN - Wissensnetzwerk Schule Universität" genannten Projekts sind Schüler und Lehrer von AHS und BHS in der zehnten bis 13. Schulstufe. Mit den geplanten drei Veranstaltungen pro Semester orientiert man sich speziell an den Wissensbedürfnissen dieser Altersstufen. So befassen sich die beiden in diesem Semester fixierten Workshops "Wozu Politik?" und "Geheimcodes und Datendschungel" mit den Themen politische Bildung (13. Dezember) und Kryptographie (14. Februar 2008).
Freude. Seitens der Oberstufen-Lehrer sei bisher durchwegs positives Feedback an die Organisatoren herangetragen worden, so Elke Riedlberger von der Akademie Graz. Generell herrsche Freude, "dass jemand etwas für den Brückenschlag zwischen AHS und Universität macht", meint die Mitarbeiterin der Akademie Graz. Für die Professoren sei das Aufbereiten der wissenschaftlichen Inhalte für die Zielgruppe nicht immer leicht. "Doch jene, die beim Projekt dabei sind, unterstützten dieses auch voll", so Riedlberger. Schließlich will man ja auch den künftigen Studenten eine Richtung abseits der "Wald- und Wiesenstudien" schmackhaft machen, so die Organisatorin gegenüber der APA.
Planungen. Die Veranstaltungen finden jeweils im Mehrzwecksaal des Universitätszentrums Wall bzw. dem Festsaal des Meerscheinschlössls statt. Die Planung für drei Workshops im Februar, März und April seien bereits angelaufen.

















