Grazer Hauben-Lokale
Gault Millau: Das Ergebnis in Graz und Umgebung fällt in diesem Jahr eher durchwachsen aus.

Foto © www.kehlberghof.at Die Sektkorken knallten im "Kehlberghof": Zwei Hauben
Es war wieder ein Hoffen und Bangen - und letztlich ein Jubeln und Kopfschütteln. Die Rede ist von der Zeugnis-Vergabe durch die Restaurant-Kritiker des "Gault Millau". In der frischen 2008-Ausgabe werden auch die Lokal-Größen in Graz und Umgebung bewertet - mit Ergebnissen, an denen mancher schwer schluckt.
Kehlberghof.
Die Sektkorken knallten jedenfalls im "Kehlberghof": Mit nunmehr 15 Punkten schnappen sich Vinzenz Gruber und sein Team eine zweite Haube und gehören zur Spitze in Graz. "Vor Jahren hatten wir ja schon zwei Hauben, es ist schön, dass wir das wieder geschafft haben." Ändern werde sich im Kehlberghof aber nichts, "schon gar nicht beim Preis".
Gasthaus zur Alten Press.
Der zweite Gewinner ist diesmal Dieter Skrobanek: Für sein "Gasthaus zur Alten Press" konnte er eine Haube erkochen. Der Hausherr hat bereits reagiert: "Ich werde die Karte erweitern, Kalbfleisch ist schon bestellt."
Hauben verteidigt.
Sechs Grazer Köche konnten ihre Hauben verteidigen, darunter auch Herbert Schmidhofer vom "Magnolia" mit zwei Hauben. Fünf Lokale aber mussten Abstriche hinnehmen, drei von ihnen sind sogar die schmückende "Kopfbedeckung" los. So auch das "Wiesler" im Weitzer. "Das schmerzt nicht besonders", so Florian Weitzer. "Wir streben nicht um jeden Preis eine Haube an, jeder soll sich bei uns wohlfühlen."

















