Lkw-Kran rammte Stromleitung auf Grazer Bahnstrecke
Nicht ganz eingezogenen Kran hakte bei 18.000 Volt starker Oberleitung ein. Der Fahrer bewies Nerven wie Drahtseile und blieb im Schwerfahrzeug sitzen, bis der Strom abgeschaltet war.
Nervenstärke hat ein Lkw-Lenker am Mittwoch in der
Steiermark bewiesen: Der Mann war gegen 8.45 Uhr mit seinem
Schwerfahrzeug mit einem nicht ganz eingezogenen Kran in Übelbach
(Bezirk Graz Umgebung) in Richtung Norden gefahren. Dabei hakte der
Kran bei der mit 18.000 Volt geladenen elektrischen Oberleitung der
Steiermärkischen Landesbahn ein. Der Fahrer bewahrte Ruhe und verließ
das Führerhaus erst, nachdem der Strom abgeschaltet war.
Schienersatzverkehr.
Durch den Kran wurde die Leitung durchgerissen und drei Masten aus
Stahl verbogen. Das gerissene Leitungskabel blieb auf dem Dach des
Lkw liegen. Beim Unfall wurde laut Sicherheitsdirektion Steiermark
vom Donnerstag niemand verletzt. Von der Steiermärkischen Landesbahn
musste allerdings bis voraussichtlich 7. November ein
Schienenersatzverkehr für die Strecke von Übelbach nach Peggau
eingerichtet werden.
















