Das Warten auf ein "Ja"
Der SK Sturm will Trainer Franco Foda halten. Die bisherigen Gespräche verliefen gut, Abschluss gibt es allerdings noch keinen.

Foto © GEPASturm will Foda behalten
Die Fehler der 1:4-Niederlage in Salzburg wurden genau analysiert, besprochen - das Thema ist abgehakt. Es gibt auch keinen Grund zu raunzen, weil sich der SK Sturm trotz der personell äußerst schwierigen Situation ganz gut aus der Affäre in der Bullen-Heimat zog.
Ein Kollektiv. Die gesamte Konzentration gilt längst dem Spiel am Freitag in Altach. Und so stand am Mittwochabend auch ein TV-Pflichttermin auf dem Programm: Innsbruck -Altach (0:1) sah man sich gemeinsam an. Die Mannschaft ist eine verschworene Einheit - sowohl auf dem Platz als auch abseits des Rasens. Dieses Kollektiv will sich der SK Sturm bewahren. Mehr als ein halbes Dutzend Verträge laufen im Sommer 2008 aus, darunter befinden sich sechs Stammspieler. Präsident Hans Rinner will bis Endes des Jahres einen Großteil der Kontrakte positiv abgeschlossen haben. Neue Gesichter werde man im Winter nicht sehen. Mit einer Ausnahme: "Verlässt uns Sebastian Prödl, holen wir sofort Ersatz", versichert Manager Walter Hörmann.
SK Sturm hebt ab. Spieler hin, Spieler her. Priorität hat nach wie vor die Vertrags-verlängerung von Franco Foda. Die bisherigen Gespräche verliefen gut, ohne allerdings zu einem Abschluss gekommen zu sein. "Das Finanzielle ist zweitrangig, da dürfte ich nicht bei Sturm bleiben. Mir ist wichtig, dass man sich an unser ausgearbeitetes Konzept haltet. Sturm muss in ein, zwei Jahren in Österreich wieder international spielen", macht Foda aus seinem Herzen keine Mördergrube. International gestaltet sich Sturms Anreise nach Altach. Am Nachmittag geht's mit dem Flugzeug nach Vorarlberg, am Sonntag früh wieder retour. "Wegen der englischen Runde ist dies eine große Erleichterung", so der Trainer. Die verletzten Sebastian Prödl und Mario Kreimer werden die Reise nicht mitmachen.














