Ein Klimabonus für den Autocluster
Die Herstellung marktfähiger Produkte will das Land Steiermark künftig finanziell unterstützen.

Foto © APEin "Klimabonus" soll die Entwicklung marktfähiger Produkte fördern
Der Autocluster (AC) Styria ist für die Steiermark ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Rund 180 Firmen sind zusammengefasst, sie kommen auf einen Umsatz von elf Milliarden Euro (plus elf Prozent), verzeichneten 2006 rund 26.000 Mitarbeiter. Bis Jahresende soll die Zahl heuer auf 29.000 anwachsen. Besonderer Wert, erklärt Geschäftsführer Uwe Galler, wird auf Forschung und Entwicklung gelegt.
Klimabonus fördert Entwicklung.
Bis 2010 sollen die Aufwendungen von aktuell 1,05 Milliarden Euro um 67 Prozent erhöht werden. Die Ansiedlung der F2-Kompetenzzentren für Mobilität in Graz und Werkstofftechnologie in Leoben werde "Impulse für den AC Styria setzen", meint Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Ein "Klimabonus" soll die Entwicklung marktfähiger Produkte fördern. Die Details werden nach den Richtlinien der EU erst ausgearbeitet. Für die Kompetenzzentren sind seitens des Landes 73 Millionen Euro vorgesehen. Das schon bisher "exzellente Zusammenspiel" zwischen Wirtschaft und Forschung - gemeint sind Universität, Technische Universität und Montan-Uni - könne durch die Kompetenzzentren erweitert werden, sieht Buchmann große Vorteile für die Steiermark.
Pläne.
Große Pläne hat Galler mit dem AC Styria. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Mitgliedsbetriebe auf 200 wachsen.

















