Grazer Theologische Fakultät bekam neues Zuhause
Verstreute Institute werden in neuem Gebäude zusammengeführt. Bundespräsident Heinz Fischer war auf Besuch und die Eröffnung steigt am 28. September
Alle 13 Institute der Theologischen Fakultät der Universität Graz sind seit Beginn des Wintersemesters unter einem Dach vereint. Bundespräsident Heinz Fischer hat sich das "Universitätszentrum Theologie" (UZT) schon am Donnerstagnachmittag anlässlich seines Graz-Tages angesehen. Zur feierlichen Eröffnung am 28. September wird die deutsche Bildungsministerin Annette Schavan erwartet, hieß es von Seiten der Uni Graz.
Bisher fünf Standorte. Mit der Fertigstellung des Komplexes in der Heinrichstraße geht ein lang gehegter Wunsch der Grazer Theologischen Fakultät in Erfüllung. Lange Zeit waren die Institute über fünf Standorte verstreut. Der aus zwei Gebäuden bestehende Komplex unweit des Uni-Campus bietet nun auf insgesamt 3.500 Quadratmetern etwa 500 Studierenden und 60 Mitarbeitern Raum zum Lernen und Forschen sowie ein Cafe. Neben Büros, Hörsälen und Seminarräumen wurde auf rund 1.300 Quadratmetern eine eigene Fakultätsbibliothek eingerichtet. Ein Medienzentrum ermöglicht neben der praxisnahen Ausbildung der Studierenden die Aufzeichnung und Live-Sendung von Lehrveranstaltungen.
Premiere.Neu ist auch die Vorgangsweise der Universität Graz bei der Realisierung des neuen Zentrums: Es ist das erste Objekt, das die Universität bei einem privaten Konsortium in Auftrag gegeben hat: Eine Investorengruppe rund um die BM Leitner Planungs- und Bauaufsicht GmbH errichtete in weniger als 18 Monaten das Gebäude, das die Uni Graz anmietet. Ursprünglich sollte die Katholisch-Theologische Fakultät der Uni Graz im ehemaligen Korpskommando im Palais Kees in der Glacisstraße untergebracht werden, Bauherr sollte die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) sein. Mit dem Komplex in der Heinrichstraße wird das neue Theologiezentrum allerdings zu einem günstigeren Mietpreis als im Palais Kees "wohnen".
Ministerin kommt. Bundespräsident Fischer hat die Räumlichkeiten bereits am Donnerstagnachmittag besichtigt und sich im Gespräch mit jungen Wissenschaftlern über Forschungsprojekte informiert. Zur Eröffnung am 28. September (11.00 Uhr) wird die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, erwartet. Sie hält den Festvortrag mit dem Titel: "Die Frage nach Gott und dem Menschen. Theologie in der Universität".
Features
Festprogramm
1. bis 3. 10.: Symposium
"Methodenvielfalt und Kirchlichkeit der Theologie"; 4.
bis 7. 10.: Forschungskollo-















