Rot-Grün tritt für Konsumraum ein
Grüne fordern bis Dezember ein Konzept für Drogenkonsumraum ein. VP sagt strikt Nein.

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Die Menschen sterben der Reihe nach und es geschieht nichts. Es wird Zeit, dass wir von den Lippenbekenntnissen zu den Taten kommen", fordert Grün-Gemeinderätin Christina Jahn. Bis Dezember will sie ein Konzept für einen Drogenkonsumraum für Graz am Tisch haben. Das fordert sie am Dienstag im Gemeinderat in einem dringlichen Antrag.
Zustimmung.
Die SPÖ hat ihre Zustimmung signalisiert. "Die Süchtigen sollen ihre Drogen unter medizinischer Aufsicht und in ordentlichen hygienischen Umständen konsumieren - und nicht auf öffentlichen WC-Anlagen", so SP-Chef Walter Ferk.
Striktes Nein.
Ein striktes Nein kommt von der ÖVP. "Mehr Angebot erzeugt nicht weniger Süchtige", so Stadtrat Werner Miedl. "Ein Konsumraum käme einer Teil-Legalisierung gleich." Allerdings gibts in der VP auch andere Stimmen: "Einem Pilotversuch stehe ich grundsätzlich positiv gegenüber", sagt VP-Gesundheitssprecher Heinz Hammer. Nachsatz: "Aber derzeit fehlt uns die Gesetzesgrundlage, daher ist es eine Diskussion um des Kaisers Bart."
Konzept liegt bereits vor.
Auch KP-Stadträtin Wilfriede Monogioudis kann dem grünen Vorstoß nichts abgewinnen. "Es gibt bereits ein Konzept für einen Konsumraum, das bereits beim Drogenfachgremium des Bundes liegt. Jetzt ein neues zu forden, verzögert die Sache nur."

















