BMW baut X3 künftig in US-Werk Spartanburg
Z4 kommt ab dem nächsten Modellwechsel aus Regensburg.

Foto © www.bmw.atSoll künftig in den USA gefertigt werden: BMW X 3
Nachfolger. Der Autobauer BMW wird den heute bei Magna in
Graz gefertigten kleinen Geländewagen X3 künftig in seinem US-Werk in
Spartanburg (South Carolina) bauen, bestätigte der Münchener
Autobauer am Donnerstag. Das Nachfolgemodell für den X3 soll laut
Branchenkreisen im Jahr 2010 auf den Markt kommen.
Noch nicht fixiert. Der bisher in Spartanburg gebaute Roadster Z4 soll künftig in
Regensburg gebaut werden. Die Verlagerung der Produktion vom US-Werk
Spartanburg in die Oberpfalz werde mit dem nächsten Modellwechsel
beim Z4 erfolgen, sagte ein BMW-Sprecher in München. Der genaue
Zeitpunkt dafür stehe noch nicht fest.
Kostspielig. Im US-Werk sollen dann nur noch Geländewagen verschiedener Größen
gebaut werden. BMW will die Kapazität des Werkes in Spartanburg vor
allem wegen kostspieliger Währungsrisiken mittelfristig von derzeit
140.000 auf mehr als 200.000 erhöhen. Neben dem X5 sollen dort
künftig auch der neue X6 gebaut werden, der Ende nächsten Jahres
kommen soll.
BMW leidet zunehmend unter dem Höhenflug des Euro, der in Europa
gebaute Fahrzeuge in den USA verteuert und die Margen belastet. 2006
hatten die Währungsbelastungen durch die Schwäche von US-Dollar und
Yen den BMW-Gewinn vor Steuern um 666 Mio. Euro gedrückt.
















