Feinstaub-Verordung verbietet auch Sonnwendfeuer
Das Brauchtumsfeuerverbot der Feinstaub- Verordnung gilt im Raum Graz und im Süden der Stadt auch zu Sonnwend am 21. Juni. Die ÖVP-Andritz lädt trotzdem zum Feuer.

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Am heurigen Karsamstag atmeten die Landeshauptstadt und acht südliche Umlandgemeinden erstmals auf, erlebte doch das Verbot von Brauchtumsfeuern seine Premiere. Und das Resümee fiel durchwegs positiv aus, die Grazer hielten sich großteils an die Feinstaub-Verordnung, die geräucherte Luft im Großraum blieb aus.
Ganzjähriges Verbot.
Grund genug für Umweltlandesrat Manfred Wegscheider daran zu erinnern, dass das Verbot der Brauchtumsfeuer ganzjährig verordnet wurde, also auch am 21. Juni für Sonnwendfeiern gilt. Betroffen sind neben Graz die Gemeinden Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Grambach, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Pirka, Raaba und Seiersberg. Der Strafrahmen für "Zündler" reicht bis zu 3630 Euro.
ÖVP lädt zum Feuer.
Und doch gibt es Gelegenheit, Brauchtumsfeuer mitzuerleben. Am 21. Juni ab 19 Uhr lädt etwa auch heuer wieder die ÖVP Andritz zum traditionellen Sonnwendfeuer. Wie das trotz Verbots geht? VP-Bezirksvorsteher Johannes Obenaus: "Wir machen das schon seit Jahren beim Höchwirt am Zösenberg in Weinitzen und das ist außerhalb der Verbotszone." Unter anderen gibt es am Donnerstag ab 21.30 Uhr auch am Schöckelplateau das Sonnwendfeuer der Berg- und Naturwacht St Radegund.
















