Große Gagen, Riesenminus bei den Grazer Stadtwerke
Triste Stadtwerke-Bilanz 2006 tritt Debatte über Vorstandsgagen los. Stadtwerke-Chef Wolfgang Messner: "Bezüge im Vergleich niedriger."

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Millionenabgänge dank des Finanzfiaskos der Grazer Verkehrsbetriebe und saftige Gagen auf Vorstandsebene - diese Mischung sorgt im Rathaus seit langem für Nervosität. Vor der heutigen Präsentation der Stadtwerke-Bilanz 2006 geht nun angesichts trister Zahlen die Diskussion über die Auszahlung hoher Gagen und Prämien an den Vorstand los.
10,5 Millionen Euro
beträgt das Minus im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) 2006. Dank Veranlagungserlösen und Rücklagen ist die Bilanz ausgeglichen. Was auch 2005 gelang, als das EGT-Minus bei 8,5 Millionen lag, oder 2007 gelingen soll, wo im Wirtschaftsplan ein Minus von 13,5 Millionen steht.
Für KP-Klubchef und Stadtwerke-Aufsichtsrat Josef Schmalhardt Grund genug, die Gagen der Vorstände Wolfgang Messner und Wolfgang Malik zu hinterfragen: "Schon als die Energie-Firma verkauft wurde, hätte man die Bezüge senken müssen. Und bei solchen Abgängen kann man doch nicht Prämien auszahlen."
Die Gagen
Die Gagen können sich sehen lassen. Wolfgang Malik, der als einstiger Politsekretär von Herbert Paierl den Chefsessel erklommen hat, bekommt ein Jahressalär von rund 186.700 Euro plus Prämie von 20.700, macht 207.400 Euro. Der rote Ex-Finanzstadtrat Wolfgang Messner hebt jährlich rund 199.000, also 179.100 plus 19.900 Euro Prämie, ab. Zusätzlich zahlen die Stadtwerke jährlich 19.900 Euro in seine Pensionskasse ein.
Damit liegen die beiden Großverdiener bei städtischen Firmen im Spitzenfeld, wie auch ein Prüfbericht des Stadtrechnungshofes zeigt.














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