Autobahnen als Müllhalde: Vier Tonnen Müll
Die Autobahnmeisterei Raaba der Asfinag sammelte beim vierwöchigen Frühjahrsputz auf Autobahnen im Raum Graz vier Tonnen Müll ein.

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Eine Getränkedose, die bei Tempo 130 aus dem Fenster geworfen wird, ist für nachfolgende Fahrzeuglenker sehr gefährlich", kann Asfinag-Autobahnmeister Harald Sarkany nur den Kopf schütteln. Denn die Müllentsorgung durchs Autofenster ist auf der Autobahn offenbar salonfähig: "Alles, was durchpasst, haben Mitarbeiter entlang der Strecke gefunden."
"Müll"-Bilanz.
Die ernüchternde Bilanz des vierwöchigen Frühjahrsputzes, den die Autobahnmeisterei Raaba auf den Abschnitten im Großraum Graz hinter sich gebracht hat: Auf 108 Straßenkilometern sammelte der Trupp mehr als vier Tonnen Abfall ein.
Dosen und Flaschen.
Auf den Strecken der A9 zwischen dem Plabutschtunnel-Südportal und dem Schwarzl-Freizeitzentrum, der Südautobahn zwischen Mooskirchen und Gleisdorf-West sowie den zwölf Anschlussstellen fand sich alles von Dosen und Flaschen über Sackerln und ganze Kanister.
Hohe Kosten.
Das Ergebnis dieser Putzaktion ist ein wahrer Berg an prall gefüllten schwarzen Müllsäcken, dabei sind jene Abfälle noch gar nicht eingerechnet, die die Meisterei bei den Autobahnparkplätzen im Großraum Graz entsorgen muss. Monatlich entstehen der Asfinag hier rund 5000 Euro an Kosten. Mit dieser Summe könnte eine vierköpfige Familie 30 Jahre lang die Müllentsorgung ihres Haushaltes berappen.

















