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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 19:53 UhrKommentare

    VSV & KAC stellen auf 1:0

    Das Viertelfinale in der EBEL hat begonnen. Der KAC empfing die Graz 99ers und schlug die Truppe von Mario Richer mit 2:1. Auch Zagreb und Wien holten Siege. Der VSV schlug Linz mit 4:2.

    Foto © GEPA

    Über zwei Jahre konnten die Steirer auf dem Klagenfurter Eis kein Spiel mehr gewinnen, daran änderte sich auch zum Play-off-Auftakt nichts. Der KAC gewann nach Kampf mit 2:1. Wollen die Klagenfurter am Dienstag in Graz als Sieger vom Eis gehen, muss speziell in der Chancenauswertung eine Steigerung her.

    Das Match begann für die Athletiker praktisch mit 1:0. Nach exakt 150 Sekunden hämmerte Mike Siklenka einen Weitschuss unhaltbar in die Maschen. Der Treffer gab dem Team Sicherheit und fand dadurch besser ins Match. Daraus resultierten gute Chancen durch Kevin Doell, Tyler Scofield und Johannes Kirisits, die der starke Graz-Goalie Frederic Cloutier mit tollen Reflexen zunichtemachte. Überraschend war, dass die Grazer nicht so körperbetont agierten, wie sie es normalerweise praktizieren.

    Im Abschnitt zwei erwischte der KAC wieder einen perfekten Start, Tyler Spurgeon erhöhte nach Zuckerpass von Kirk Furey nach 96 Sekunden auf 2:0. Ein fast zweiminütiges 5:3-Überzahlspiel vergab der KAC leichtfertig. Daraus schöpften die Gäste Kraft, fanden nun besser ihren Rhythmus und kamen zu Möglichkeiten.

    Play-off-Charakter bekam das Spiel erst im Schlussabschnitt. Das schnelle Anschlusstor durch Greg Day brachte mehr Zündstoff in die Partie. Nun tauchten die Grazer immer wieder gefährlich vor Andy Chiodo, der überraschend vor Rene Swette den Vorzug bekam, auf. 71 Sekunden vor Schluss verlies Cloutier das Graz-Gehäuse und Lammers musste auf die Strafbank. Die Zwei-Mann-Unterzahl brachte der KAC aber gut über die Bühne. "Wir müssen jetzt einen Weg finden, wie wir in Graz gewinnen können", machte sich KAC-Trainer Christer Olsson schon seine Gedanken über das Spiel in der Murstadt.

    Jetzt hat Linz keine Wahl mehr

    Am Sonntag um 20.12 Uhr war die erste Überraschung perfekt. Der VSV entzauberte in Linz den Meister mit 4:2 dank einer couragierten und kompromisslosen Leistung. Nun führen die Villacher vor dem Heimspiel am Dienstag in der Serie mit 1:0. Und Linz hat jetzt keine Wahl mehr, nachdem sie sich mit dem VSV den nur vermeintlich leichteren Gegner gegenüber Graz und Salzburg aussucht hatten. Nach einjähriger Play-off-Absenz sprießen beim VSV wieder die Play-off-Bärte. ServusTV-Experte Gary Venner erklärte den Ernst der Lage: "Jetzt gilt es, sich von Frau oder Freundin zu verabschieden und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren."

    Für eine Play-off-Partie typisch, standen zu Beginn des Duells hartes Körperspiel und kleinere Raufereien auf dem Programm. Leichte spielerische Vorteile konnte der VSV nach einer Viertelstunde in die Führung ummünzen. Derek Ryan bediente Derek Damon und der US-Amerikaner besorgte per Direktschuss die 1:0-Führung.

    Eine Antwort der Linzer blieb zunächst aus. Vor allem weil VSV-Trainer Hannu Järvenpää die Villacher defensiv ideal eingestellt hatte. Sie lasen das Spiel des Meisters perfekt und hielten den Bereich um Goalie Lamoureux frei. Geduldig wartete der VSV auf seine Möglichkeiten und schlug eiskalt zu. John Hughes deutete zwei Mal einen Schuss an und zog ab. Justin Taylor war zur Stelle und fälschte die Scheibe zum 2:0 ab. Und nur 73 Sekunden später klingelte es abermals durch Taylor. Linz-Verteidiger Frank MacDonald lenkte seinen Pass ins eigene Tor ab.

    Die Linzer kamen durch Philipp Lukas und Markus Mairitsch zwar noch heran. Aber der VSV behielt in der Schlussphase bei unnötigen Härteeinlagen der Linzer die Nerven und sorgte durch ein Powerplay-Tor von Hughes für die Entscheidung. Bereits am Dienstag geht's in der Tiroler Straße zwischen VSV und Linz in die zweite Runde.

    MARIO KLEINBERGER

    Ergebnisse

    • KAC - 99ers 2:1
    • Zagreb - Salzburg 3:2
    • Capitals - Znaim 6:3
    • Linz - VSV 2:4

    Fakten zum Spiel

    KAC - Graz 99ers 2:1 (1:0,1:0,0:1). Klagenfurt, 3.836, SR Kellner/Smetana.

    Tore:
    Siklenka (3.), Spurgeon (22.) bzw. Day (41.).

    Strafminuten:
    8 bzw. 8.

    Stand in der Serie:
    1:0.

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