Shuga, Graz
Ein Teil der Pizzeria "Fontana di Trevi" heißt nun "Shuga" und setzt auf Burritos anstatt Pizza. Unser Fazit: Yummos!

Foto © Jürgen Fuchs
Seit eineinhalb Wochen prangt eine neue Leuchtreklame in der Gartengasse, zu "Fontana di Trevi" gesellt sich nun "Shuga", um die Grazer gehörig mexikanisch einzukochen. Das bedeutet für uns: Los schmausos!
Zum Einsteigen kosten wir einmal die Shuga Combo von der Vorspeisenkarte. Dieser Teller schleppt schwer, trägt er doch eine Fuhre frittiertes Allerlei huckepack: knackig-zarte Chicken Wings, mit Frischkäse gefüllter Paprika (nicht so scharf, wie's klingt), Mozzarella Sticks, Garnelen und Potatoe Wedges um 9,50 Euro. Dazu gibt's frischen Tomaten-Dip plus Guacamole, die man auch mit den bloßen Fingern löffeln würde. Mussten wir aber nicht.
Deshalb zwickt uns aber auch das schlechte Gewissen nach der üppigen ersten Runde, aber die Happen schmecken einfach zu gut und sind zu zweit nur wirklich schwer zu schaffen. Trotzdem, ein bisserl was geht noch. Die Wahl fällt auf eine Portion Burrito Res, zwei genau richtig knusprig angebratene und gewickelte Teigtaschen gefüllt mit Rindfleisch, Mais und Paprika (8,90 Euro). Damit die beiden nicht so einsam sind, probieren wir auch noch die Enchiladas mit Garnelen, sie sind dick eingepackt in ein g'schmackiges Käsemäntelchen (10,20 Euro). Jetzt ist's kalorientechnisch auch schon egal. Und spätestens als die Portionen am Tisch landen, steht fest: Das geht sich nimmer aus.
Wir können wirklich nur noch kosten und befinden, dass das Limit LEIDER erreicht ist. Aber auch für solche Fälle ist man bei Shuga vorbereitet. Wir dürfen unsere Teigtaschen einpacken und mitnehmen. So können wir am nächsten Tag weiterschmausen, denn "wir haben ja nix zu verschenken" und schon gar nicht so gute Teigtascherl. CARMEN OSTER

















