Drei Wetterextreme auf einmal
Während das Ausseerland und das Ennstal unter Wasser standen, sonnten sich die Grazer am Samstag bei frühlingshaften knapp 14 Grad. Zu Tauwetter und Regen kam am Samstag auch noch der Sturm.

Foto © BFV Liezen/Schlüsslmayr
GRAZ. Zugleich häufte sich auf dem Loser rund ein Meter Neuschnee an, um den Schöcklgipfel tosten unterdessen Sturmböen mit bis zu 110 Stundenkilometern.
Die Steiermark erlebte am Samstag gleich drei Wetterextreme auf einmal - mit unterschiedlichen Folgen. Der starke Niederschlag (Spitzenreiter war Kalwang mit 72 Liter pro Quadratmeter) richtete auf dem teils noch gefrorenen Boden und verbunden mit Schmelzwasser noch mehr Schäden an. Die Schneefallgrenze wanderte im Tageslauf von 800 auf 1200 Meter hinauf und brachte nur den höher gelegenen Skigebieten den erhofften Neuschnee.
Im Süden wähnte man sich unterdessen in der falschen Jahreszeit. "Mit einem Tagesmittel von 8 Grad lag Graz gestern um 8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt", sagt Richard Gwaltl von der Zamg Graz. Doch das Jänner-Tauwetter hat mittlerweile Tradition. So wurden am 9. Jänner des Vorjahres in Leibnitz 15,5 Grad gemessen, gar 16,3 Grad waren es dort am 11. Jänner 2007 gewesen.
Doch es wird wieder kühler. Am Montag und speziell in der Nacht auf Dienstag kann es auch in tiefen Lagen schneien.



















